Zehn Thesen für mehr internationalen Austausch

Die Teilnahme an Austauschmaßnahmen fördert Selbstsicherheit, Teamfähigkeit, Weltoffenheit und Sprachkompetenz. Schüleraustausch ist für Kinder und Jugendliche daher wichtig und muss in Bildungssystem und Öffentlichkeit nachhaltig verankert und als wertvoller und wesentlicher „Bildungsort“ dauerhaft unterstützt werden. Als Ergebnis des Zukunftsforums „Austausch macht Schule” am 7. und 8. Oktober 2013 in Berlin formulierten die Teilnehmenden „Zehn Thesen für den Schüleraustausch“, die der weiteren Diskussion Impulse geben sollten.

Wenn Austausch Schule machen soll, muss

  1. jeder Schülerin / jedem Schüler die Möglichkeit gegeben werden, an einem internationalen Austauschprojekt teilzunehmen,
  2. internationaler Austausch selbstverständlicher Teil schulischer Bildung sein,
  3. internationaler Austausch als Unterricht am anderen Ort anerkannt sein,
  4. die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern unterstützt werden,
  5. die Kommunikation/der Austausch mit den beteiligten Partnern in der Schulorganisation berücksichtigt werden,
  6. die Arbeit der Lehrkräfte, die die jeweiligen Projekte vorbereiten und betreuen, angemessen gewürdigt werden,
  7. ein schulinterner Austausch über die internationalen Austauschprojekte erfolgen,
  8. jede Schule eine Koordinatorin/ einen Koordinator für internationale Austauschprojekte benennen,
  9. jede angehende Lehrkraft ein Informationsmodul „projektbezogener internationaler Austausch“ durchlaufen
  10. jede angehende Lehrkraft aktiv an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines internationalen Austauschprojekts teilnehmen können.

Eine Verbreitung der Thesen unter Nennung von »Austausch macht Schule« ist erwünscht.