Art der Veranstaltung
Foren/ Fachveranstaltungen

Politische Relevanz internationaler Begegnungen

Datum von / bis
bis
Haus auf der Alb Bad Urach
Adresse

Haus auf der Alb
Hanner Steige 1
72574 Bad Urach
Deutschland

Bundesland
bundesweit

Die Themen

Seit der letzten Tagung Internationale Bildungsarbeit in politisch unsicheren Zeiten im September 2017 ist die politische Bedeutung des Themas stärker in den Fokus gerückt und der theoretische Diskurs um die politische Dimension der internationalen Jugend- und Bildungsarbeit hat sich merklich weiterentwickelt. Der Stand des wissenschaftlichen und praxisrelevanten Diskurses wird daher zentrales Thema der Tagung sein.

Eine breit angelegte Studie hat sich der Frage gewidmet, wie es gelingen kann, allen jungen Menschen unabhängig von ihren sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen und ihrem biografischen Hintergrund Zugänge zu Austausch und internationaler Jugend- und Bildungsarbeit zu eröffnen.

Nimmt man den Gedanken der Subjektorientierung ernst, geht es letztlich um die Frage: Wird die Praxis von Austausch bzw. internationaler Jugend- und Bildungsarbeit der Diversität und Heterogenität junger Menschen und heutiger Schülergenerationen gerecht? Konkret stellt sich die Frage: Kann internationaler Austausch einen Beitrag zur demokratischen Bildung junger Menschen leisten, kann er ihre Teilhabefähigkeit und ihren Teilhabewillen stärken?

Sowohl die Förderpolitik auf den verschiedenen politischen Ebenen (Kommunen, Länder, Bund und EU) als auch die bestehenden Formate und bisherigen konzeptionellen Standards stehen damit auf dem Prüfstand und sind aufgefordert, sich weiterzuentwickeln.

Die Entwicklung der europäischen Einigung im Sinne der Überwindung national-partikularer Interessen und der Orientierung an einem Leitbild weltoffener, demokratischer Staaten bedürfen einer starken jugend- und bildungspolitischen Unterstützung. Dies gilt auch für die Breite auswärtiger Kultur-, Bildungs- und Jugendpolitik. Die vielen Aktivitäten im individuellen und gruppenbezogenen Schüler- und Jugendaustausch tragen dazu bei und sind ein Teil politischer Bildung in ihrer internationalen Dimension.

Die Tagung

Wie bei den Vorgängertagungen werden auch diesmal Austauschprogramme, Formate und Angebote der internationalen Jugend- und Bildungsarbeit mit europäischen und außereuropäischen Partnerländern – auch und gerade in schwierigen bzw. politisch unsicheren Zeiten – diskutiert.

Will man die Außen- und Innensicht zur Sprache bringen, dürfte dabei ein Blick auf die „Vorderbühne“ und „Hinterbühne“ der Austauschprogramme und jeweiligen Formate interessant sein. Expertinnen und Experten aus Partnerländern werden hierzu wichtige Einblicke und Anregungen vermitteln.

Ein detailliertes Programm erscheint im Frühsommer 2019.

 

Veranstalter sind:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Technische Hochschule/Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung

Pädagogischer Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz

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Internationale Bildungsarbeit in politisch unsicheren Zeiten

Im Mittelpunkt der Tagung standen zunächst die zwei Partnerländer Türkei und Frankreich. Best Practice Beispiele zeigten dann, wie die politische Dimension bei internationalen Austauschprogrammen angemessen berücksichtigt werden kann. Exemplarisch wurden Austauschprogramme mit den USA, der Türkei und Polen vorgestellt. Die Tagungsreihe findet seit 2014 in Bad Urach statt und wurde 2017 erstmals von "Austausch macht Schule" unterstützt.