Jugend erinnert international: Jetzt Förderung für internationale Jugendbegegnungen beantragen

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Förderlinie unterstützt internationale Jugendbegegnungen und stärkt die Auseinandersetzung mit Geschichte, Erinnerungskultur und demokratischen Werten
Gruppe junger Menschen und Fachkräfte bei einem Besuch einer Gedenkstätte. Sie stehen vor einem Denkmal in einer Waldlandschaft und beschäftigen sich gemeinsam mit Erinnerungskultur und historischer Bildung.

Internationale Jugendbegegnungen mit historischem Lernen verbinden

unterstützt die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) internationale Jugendbegegnungen ...

Mit der Förderlinie exchanges im Förderprogramm „Jugend erinnert international“ der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) können internationale Jugendbegegnungen ermöglicht werden, die sich mit Geschichte, Erinnerungskultur und den Folgen von Diktatur, Krieg und Menschenrechtsverletzungen auseinandersetzen. Ziel ist es, jungen Menschen internationale Lernerfahrungen zu ermöglichen und gleichzeitig demokratische Werte, Menschenrechte und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.

Was wird gefördert?

Gefördert werden bi- und multilaterale Austauschprojekte für 18–35-jährige junge Menschen aus Deutschland, Europa und Israel, die sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus, ihren Folgen bis in die Gegenwart sowie Fragen von Erinnerung, Verantwortung und demokratischem Handeln auseinandersetzen.

Die Begegnungen sollten einenn klaren Bezug haben zu:

  • Erinnerungskultur und historisch-politischer Bildung
  • Demokratiebildung
  • Menschenrechten
  • Internationalem Jugendaustausch
  • Europäischer und internationaler Zusammenarbeit

Die Projekte können Besuche von Gedenkstätten und historischen Erinnerungsorten ebenso umfassen wie Dialog-, Bildungs- und Begegnungsformate zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.

Mit der Ausschreibung sollen insbesondere junge Menschen erreicht werden, die kürzlich ins Berufsleben gestartet sind (Young Professionals) und Nicht-Akademiker:innen in Ausbildung. Denn je früher junge Menschen ins Berufsleben einsteigen, desto weniger Berührung haben sie mit Bildungsangeboten speziell zur NS-Geschichte. 

Auch werden gezielt Nachfahren und Angehörige von Verfolgtengruppen des NS angesprochen, da für sie ein internationaler Austausch identitätsstiftend und empowernd wirken kann. 

Wer kann eine Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind insbesondere:

  • Träger der Kinder- und Jugendhilfe
  • Jugendverbände und Jugendorganisationen
  • Vereine und Initiativen
  • Bildungseinrichtungen
  • Weitere gemeinnützige Organisationen mit Erfahrung in der internationalen Jugendarbeit

Wie wird gefördert?

Unterstützt werden unter anderem:

  • Programm- und Projektkosten
  • Reise- und Aufenthaltskosten
  • Vor- und Nachbereitung der Begegnungen
  • Pädagogische Begleitung
  • Digitale Formate und hybride Begegnungen

Antragstellung

Förderanträge können innerhalb der vorgegebenen Fristen online eingereicht werden. Interessierte Organisationen sollten die Förderbedingungen sorgfältig prüfen und ausreichend Zeit für die Projektplanung einplanen.

Wichtige Informationen zur Antragstellung, zu Förderkriterien sowie zu Fristen finden Interessierte auf der Programmseite.

Warum internationale Jugendbegegnungen wichtig sind

Internationale Jugendbegegnungen schaffen Räume für Dialog, Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen. Sie fördern interkulturelle Kompetenzen, stärken demokratisches Handeln und ermöglichen jungen Menschen, historische Ereignisse im europäischen und globalen Kontext zu reflektieren.

Darüber hinaus fördern die Begegnungen den Aufbau langfristiger internationaler Kontakte und Netzwerke, die über die Projektlaufzeit hinaus wirken können.

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen leisten Austauschprogramme einen wichtigen Beitrag zur Verständigung und zum Zusammenhalt in Europa.

Weitere Informationen

Für ausführliche Informationen zu Förderbedingungen, Antragsverfahren, Fristen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen siehe die Website des Förderprogramms.

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