VISION:INKLUSION

Untertitel
Eine Inklusionsstrategie für die Internationale Jugendarbeit
VISION:INKLUSION: Eine Inklusionsstrategie für die Internationale Jugendarbeit (IJAB)
Autor/in
Bruners, Christoph; Werner, Ulrike (Red.)
Umfang
84 S.
Sprachen
Deutsch und Englisch

Ziel des Projektes VISION:INKLUSiON war es, eine Inklusionsstrategie für die Internationale Jugendarbeit zu entwickeln. Im Projektverlauf wurde deutlich, dass es nicht „die eine“ Inklusionsstrategie für die gesamte Internationale Jugendarbeit geben kann. Zu unterschiedlich sind die verschiedenen Realitäten, Formate und Schwerpunktsetzungen in der bunten Trägerlandschaft.

Eigene passende Strategien entwickeln

Das in dieser Broschüre publizierte Ergebnis geht in zwei Punkten darüber hinaus:

  • Die Strategie wurde nicht nur für, sondern mit der Internationalen Jugendarbeit sowie verschiedensten Expert*innen und Betroffenen entwickelt.
  • Da deutlich wurde, dass es nicht „die eine“ Inklusionsstrategie für die gesamte Internationale Jugendarbeit mit ihren unterschiedlichen Realitäten, Formaten und Schwerpunktsetzungen geben kann, zeigt diese Publikation einen Rahmen auf, innerhalb dessen sich das Arbeitsfeld der Internationalen Jugendarbeit aber auch jeder einzelne Träger auf den Weg zu einer inklusiv gestalteten Internationalen Jugendarbeit machen kann.

Mithilfe eines Prozessmodells sowie von Leit-  und Handlungszielen kann eine eigene Inklusionsstrategie entwickelt werden, die zur individuellen Organisationsstruktur, zu Situation und Kontext passt. Vervollständigt wird dieser zentrale Teil der Publikation zum einen durch eine Zusammenstellung der wichtigsten menschenrechtlichen, jugendpolitischen und konzeptionellen Grundlagen, auf denen eine inklusive Internationale Jugendarbeit beruht. Zum anderen wird im letzten Abschnitt anhand von Beispielen beschrieben, wie eine Umsetzung der Strategie gelingen kann.

Diese Publikation richtet sich in erster Linie an Fachkräfte und Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Beeinträchtigungen sowie Träger der Behindertenhilfe, die an einer inklusiven Internationalen Jugendarbeit interessiert sind. Darüber hinaus enthält sie auch Fachimpulse für jugendpolitische Netzwerke, politisch Verantwortliche, Verwaltung, Ministerien und Förderinstitutionen.

Siehe auch:

Interview mit Ulrike Werner

„Auch innerhalb Deutschlands sind übrigens die Vorstellungen davon, was unter Inklusion zu verstehen ist oder ob sie nur den schulischen Bereich umfasst, sehr unterschiedlich. Aber international gilt das natürlich umso mehr.“

 

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