Konzeption der Initiative „Austausch macht Schule“

Materialien liegen bereit, um bei "Austausch macht Schule" an den Inhalten zu arbeiten

Internationale Bildung strukturell stärken

Die Initiative „Austausch macht Schule“ setzt sich dafür ein, dass internationaler Jugend- und Schüleraustausch ein selbstverständlicher Bestandteil von Bildung und Jugendhilfe wird. Unsere Konzeption beschreibt die gemeinsamen Grundsätze, Ziele und Arbeitsweisen der Initiative. Sie bildet die fachliche und politische Grundlage unserer Arbeit und dient als Orientierungsrahmen für Träger, Partner und politische Akteure.

Warum internationaler Austausch zählt

Internationale Begegnungen eröffnen jungen Menschen Lern- und Erfahrungsräume, die weit über fachliches Lernen hinausgehen. Sie ermöglichen Perspektivwechsel, fördern interkulturelle Kompetenz, demokratisches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung. Entscheidend ist dabei nicht das jeweilige Format, sondern die pädagogische Qualität: Austausch wirkt dort, wo Begegnung gegenseitig ist, Reflexion ermöglicht wird und bewusstes Lernen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten stattfindet.

Teilhabe ermöglichen, Kooperationen stärken

Ein zentrales Anliegen der Initiative ist es, Zugänge zu internationalem Austausch chancengerechter zu gestalten. Noch immer hängen Teilnahmechancen stark von sozialer Herkunft, Schulform oder ökonomischen Voraussetzungen ab. Schulen spielen hier eine Schlüsselrolle, da sie alle jungen Menschen erreichen. Besonders wirksam wird internationaler Austausch dort, wo Schule und Jugendarbeit zusammenarbeiten und ihre jeweiligen Stärken verbinden. Diese Schnittstelle steht im Mittelpunkt der Konzeption.

Politischer Auftrag und strategische Ziele

Die Konzeption verortet die Arbeit von „Austausch macht Schule“ klar im bildungs- und jugendpolitischen Rahmen auf europäischer, Bundes- und Länderebene. Sie leitet daraus drei zentrale Zielrichtungen ab: Zugänge zum internationalen Austausch zu erweitern, Kooperationen zwischen Schule und Jugendarbeit zu stärken und internationale Bildungsangebote dauerhaft strukturell zu verankern. Die Initiative versteht sich dabei als Plattform für fachlichen Austausch, politische Impulse und gemeinsame Positionierungen – ohne selbst Austauschmaßnahmen durchzuführen.

 

Die vollständige Konzeption bietet einen vertieften Einblick in das Selbstverständnis, die Zielsetzungen und die Arbeitsweise der Initiative. Sie richtet sich an Fach- und Förderstellen, politische Entscheidungsträger:innen sowie alle, die internationale Bildung in Schule und Jugendarbeit weiterentwickeln wollen.

Veröffentlicht am: 02.01.2026