Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds

Förderbereich Jugend, Schule und Ausbildung
Deutsch-Tschechische Jugendbegegnung
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Den persönlichen Kontakt zwischen jungen Menschen beider Länder zu entwickeln und zu stärken, gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. Durch die Förderung von Begegnung sollen Freundschaften entstehen, Einblicke in das Alltagsleben des Nachbarlandes ermöglicht, das Erlernen der Sprachen sowie gemeinnütziges Engagement auf internationaler Ebene unterstützt werden.

Zu diesem Zweck fördert der Zukunftsfonds Schulpartnerschaften auf allen Stufen, von der Grundschule bis zur Hochschule, sowie Aktivitäten, die in ihrem Rahmen geplant werden. Dazu gehören auch längerfristige Austauschprojekte wie Gastschuljahre von Oberschülern an Schulen des jeweils anderen Landes. Derzeit können mit Hilfe des Fonds jährlich rund 100 Schüler über ein Schuljahr hinweg das andere Land intensiv kennen lernen.

Gefördert werden zudem außerschulische Begegnungen von Jugendgruppen verschiedenen Alters und unterschiedlichster Ausrichtung. Ob Workcamps für gemeinnützige Projekte, gemeinsame Konzert-, Tanz- oder Theateraufführungen – der Zukunftsfonds kann bei der Verwirklichung helfen. Das gilt auch für die Zusammenarbeit von Kindergärten beider Länder.

Der Zukunftsfonds ruft zudem jedes Jahr ein Jahresthema aus, um deutsche und tschechische Jugendliche zu einer thematischen Auseinandersetzung zu ermutigen. Durch eine gemeinsame Beschäftigung mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen beider Länder soll der Bildungscharakter der Projektvorhaben gestärkt werden. Bei Projekten zum Thema des Jahres darf der beantragte Zuschuss anstelle der sonst üblichen 50 % bis zu 70 % der Gesamtkosten betragen.

Lehrlingen und Absolventen von Berufsschulen wird im Rahmen eines Kurz- oder Langpraktikums ermöglich, erste Berufserfahrungen in einem fremden Land zu sammeln. Betreut werden die Praktikanten vor allem von „Tandem“, dem Koordinierungszentrum für deutsch-tschechischen Jugendaustausch.

Was wir fördern:

  • Schulpartnerschaften
  • Individuelle und gruppenbezogene Schülerbegegnungen auf allen Schulstufen
  • Lang- und kurzfristige Fachpraktika
  • Jahresstudienaufenthalte
  • Jugendarbeit über die Grenzen hinweg
  • Zusammenarbeit von Kindergärten
  • Freizeitaktivitäten in den Bereichen Sport und Kultur
     

Wer kann sich bewerben?

  • Allgemeinbildende Schulen (alle Schultypen)
  • Berufsschulen
  • Hochschulen
  • Kindertagesstätten
  • Sportvereine
  • Träger der Jugendarbeit

Antragsteller für Gastschulaufenthalte sind in der Regel die Gastschule oder die entsendende Schule, aber auch die Organisationen Euregio Egrensis, Euregio Bayerischer Wald oder AFS Interkurelle Begegnungen e.V.