Deutsch-französischer Freiwilligendienst an Schulen 2026/27: Einsatzstelle werden

Untertitel
Schulen in Deutschland können Freiwillige aus Frankreich aufnehmen – Bewerbung bis 8. Februar 2026
Die Freiwillige Frieda aus Berlin wird in ihrer Schule in Granville begrüßt

Internationale Impulse für den Schulalltag

Der deutsch-französische Freiwilligendienst ermöglicht es Schulen in Deutschland, im Schuljahr 2026/27 eine:n junge:n Freiwillige:n aus Frankreich aufzunehmen. Neben den Bereichen Schule und Hochschule, die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) betreut werden, gibt es Einsatzmöglichkeiten in weiteren Bereichen wie Ökologie, Soziales, Kultur und Gebietskörperschaften, die von Partnerorganisationen des DFJW betreut werden.

Der Freiwilligendienst in Schulen ist ein niedrigschwelliger und wirkungsvoller Einstieg in internationale Bildungsarbeit und stärkt interkulturelles Lernen direkt im Schulalltag.

Was ist der deutsch-französische Freiwilligendienst an Schulen?

Blick ins Klassenzimmer, während ein Freiwilliger aus Frankreich im Unterricht unterstützt
  • Dauer: 10 Monate (September 2026 bis Juni 2027)
  • Zielgruppe der Freiwilligen: 18–25 Jahre, Deutschkenntnisse auf A2/B1-Niveau
  • Einsatz: Mitarbeit im pädagogischen Team der Schule
  • Ziel: Förderung von Sprache, Kultur und internationaler Mobilität junger Menschen

Die Freiwilligen bringen ihre eigenen Interessen und Kompetenzen ein und wirken u. a. mit bei:

  • interkulturellen Projekten
  • kulturellen, sportlichen oder außerunterrichtlichen Aktivitäten
  • der Begleitung internationaler Begegnungen

Welche Schulen können Einsatzstelle werden?

Bewerben können sich:

  • allgemeinbildende Schulen
  • berufliche Schulen
  • Ausbildungs- und Lehreinrichtungen

Vorkenntnisse im internationalen Austausch sind nicht erforderlich

Wichtig ist die Bereitschaft, den Freiwilligendienst pädagogisch zu begleiten und als Lern- und Erfahrungsraum zu gestalten.

Rolle der Schule und pädagogische Rahmenbedingungen

Ein Freiwilliger im deutsch-französischen Freiwilligendienst während seiner Tätigkeit in einer Schule
  • Die Freiwilligen ersetzen keine Lehr- oder Fachkräfte.
  • Sie übernehmen keinen eigenverantwortlichen Unterricht und keine Aufsichtspflicht.
  • Die Tätigkeit ergänzt den Schulalltag und ist klar von regulären Aufgaben abzugrenzen.
  • Jede Einsatzstelle benennt eine:n oder mehrere Tutor:innen, die den Freiwilligendienst begleiten.

Der Freiwilligendienst ist als Bildungs- und Orientierungsjahr angelegt und lebt von enger Zusammenarbeit zwischen Schule und Freiwilligen.

Finanzielle und organisatorische Eckpunkte

  • Monatliche Zusatzleistung der Schule: mindestens 114,85 € (Sach- oder Geldleistung)
  • Sozialversicherung und Taschengeld der Freiwilligen werden über französische Partnerinstitutionen getragen
  • Das DFJW organisiert begleitende Seminare und Fortbildungen (insgesamt 25 Tage)

Schulen, die eine Unterkunft oder Unterstützung bei der Unterbringung anbieten können, werden bei der Auswahl bevorzugt.

Bewerbung und Auswahl

  • Bewerbungsfrist: 8. Februar 2026
  • Bewerbung über die Online-Plattform VFA@IN
  • Auswahl der Schulen: Februar/März 2026
  • Zuteilung der Freiwilligen: voraussichtlich Ende Mai 2026

Informations-Webinar für interessierte Schulen

Um Schulen bei der Bewerbung zu unterstützen, bietet das DFJW ein Online-Webinar an:

  • Datum: 13. Januar 2026
  • Uhrzeit: 17:00–18:00 Uhr
  • Zielgruppe: Schulleitungen, Lehrkräfte, pädagogisches Fachpersonal

Die Teilnahme wird besonders neuen Einsatzstellen empfohlen.

Weitere Informationen und Kontakt

Das Programm

Der deutsch-französische Freiwilligendienst umfasst neben dem schulischen Bereich weitere Einsatzfelder. 
Das Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW) ist Entsendeorganisation für die Bereiche Schule und Hochschule.

Darüber hinaus bestehen Einsatzmöglichkeiten in weiteren Bereichen wie Ökologie, Soziales, Kultur und Gebietskörperschaften, die von Partnerorganisationen des DFJW betreut werden. 

Freiwilligendienste bieten damit vielfältige Zugänge zu internationaler Bildung und Engagement – in Schule, Hochschule und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen.

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