Abgeordnete mit Informationsreise „Herz, Hand und Kopf“ in Brüssel

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Appell zur Fortsetzung und Stärkung von Erasmus+
Gruppenbild von Landtagsabgeordneten beim Besuch des Europäischen Parlaments Brüssel im Rahmen der Informationsreise „Herz, Hand und Kopf 2026“, im Hintergrund viele Flaggen

Internationale Austauschprogramme erreichen bislang nur einen Bruchteil der jungen Menschen – obwohl ihr Beitrag für Bildung, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt unbestritten ist. Die zentrale Herausforderung für die Bildungspolitik lautet daher: 

Wie wird Austausch vom Zusatzangebot zu einem festen Bestandteil von Schule und Jugendarbeit?

Mit dieser Leitfrage reisten vom 23. bis 25. März 2026 zwölf Landtagsabgeordnete aus acht Bundesländern nach Brüssel. Im Rahmen der vorerst letzten Informationsreise „Herz, Hand und Kopf 2026“ diskutierten sie gemeinsam mit Fachkräften aus Schule, Jugendarbeit und Bildungspolitik, wie internationale Bildung strukturell gestärkt werden kann, um mehr jungen Menschen Zugang zu Austausch zu ermöglichen.

Die Reise wurde veranstaltet von AJA – Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch – mit freundlicher Unterstützung von „Austausch macht Schule“ und dem Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU).

Informationsreise nach Brüssel: Internationaler Schüleraustausch im Fokus

Im Rahmen der Informationsreise „Herz, Hand und Kopf“ besuchten Landtagsabgeordnete aus Deutschland gemeinsam mit Austausch macht Schule Brüssel. Ziel war es, sich vor Ort mit Akteur:innen der europäischen Bildungspolitik auszutauschen und Impulse für die Weiterentwicklung von Schüleraustausch und internationaler Bildung mitzunehmen.

Zentrale Botschaften der Reise

Bei den Gesprächen wurde deutlich:

  • Erasmus+ ist ein Schlüsselprogramm für internationale Bildung und Austausch
  • Deutlich mehr Schüler:innen sollten Zugang zu Austauschformaten erhalten
  • Schulen und Jugendarbeit brauchen verlässliche Rahmenbedingungen
  • Internationale Erfahrungen stärken zentrale Zukunftskompetenzen

Appell an Europaabgeordnete

Zum Abschluss der Reise richteten die Teilnehmenden einen gemeinsamen Appell an Mitglieder des Europäischen Parlaments:

Erasmus+ muss langfristig gestärkt und weiter ausgebaut werden, um mehr jungen Menschen internationale Lernerfahrungen zu ermöglichen und Bildungsgerechtigkeit zu fördern.

 

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