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Wann treffen wir uns wieder ?!

Corona-Regelungen der Bundesländer zu internationalem Schulaustausch und Klassenfahrten

Das Schuljahr 2020/21 soll in den meisten Bundesländern weitestgehend im Regelbetrieb starten, doch gemeinsame Fahrten und internationaler Schulaustausch werden wohl weiterhin nur sehr eingeschränkt stattfinden können. In allen Bundesländern gelten zudem unterschiedliche Regeln, die sich auch - je nach Corona-Situation - ändern können.
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Austausch macht Schule« hat auf dieser Seite die verfügbaren Informationen zu Corona-Regelungen für Klassenfahrten und Austausche in den Bundesländern zusammengestellt.

Fragen an die Fach- und Förderstellen

Für alle Fragen zu Förderungen bzw. Stornierungen bestehender Austauschprojekte, den Bedingungen in den Partnerländern oder zu neuen Anträgen für internationale Austausche und Begegnungen geben die Fach- und Förderstellen Auskunft. Hier eine Übersicht der entsprechenden Informationsseiten.

Für Mobilitäten und Projekte im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+, ist grundsätzlich die Nationale Agentur (NA) des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) zuständig. Sie informiert auf ihrer Website zu „Internationalem Austausch und Corona“.

Auf der neuen Plattform „Re-open EU“ finden Sie aktuelle Informationen für (private) Reisen innnerhalb der EU, etwa zu Quarantänebestimmungen, Einreisemöglichkeiten ohne ärztliches Attest oder einzelnen Verkehrswegen wie Flugzeug, Auto und Schiff.

Regelungen der Bundesländer

Hinweis:
Eine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität aller Angaben kann nicht übernommen werden. Informationsstand vom 06.10.2020
Sollten Ihnen weitergehende Regelungen oder Entscheidungen (z.B. von Schulbehörden) bekannt sein, freuen wir uns über eine Nachricht an unser Team.

 

Baden-Württemberg

In einem Schreiben der Kultusministerin wurde am 7. Juli über das Konzept für den Regelbetrieb an allgemeinbildenden Schulen informiert::

„Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Schullandheimaufenthalte, Schüleraustausch oder Studienreisen sind im ersten Halbjahr untersagt. Die Regelung für das zweite Halbjahr wird rechtzeitig kommuniziert..“

 

Bayern

 

Auf seiner Website informiert das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus:

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) sollen bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt bleiben. Hintergrund ist zum einen der Infektionsschutz, zum anderen auch die Erwägung, dass der Fokus im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres 2020/2021 soll auf der Erteilung von Unterricht liegen soll. Auf diese Weise sollen Unterschiede im Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, die sich infolge des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs ergeben haben, bestmöglich aufgefangen werden.

Bereits gebuchte derartige Schülerfahrten sind grundsätzlich abzusagen. Neubuchungen von Schülerfahrten für das kommende Schuljahr 2020/2021 können nur unter der Voraussetzung erfolgen, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist.“

 

Berlin

 

Mit Schreiben vom 10.06.2020 zur Organisation des Schuljahres 2020/21 informiert Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie:

Schülerfahrten im Schuljahr 2020/21 wieder möglich!

Schülerfahrten innerhalb Deutschlands und auch ins Ausland dürfen ab dem Schuljahr 2020/21 wieder gebucht und durchgeführt werden. Dies gilt nicht für Schülerfahrten in vom Robert-Koch-Institut Berlin (RKI) bzw. vom Auswärtigen Amt benannte Risikogebiete.“

(Stand: 10.06.2020)

 

Brandenburg

 

Das Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) informiert auf seiner Website:

„Im Schuljahr 2020/21 sollen Schulfahrten nur innerhalb Deutschlands mit äußerster Vorsicht, im Konsens mit den Eltern und Erziehungsberechtigten und unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen durchgeführt werden. Dies gilt für alle mehrtägigen Fahrten mit Übernachtungen ebenso wie für eintägige Fahrten, zum Beispiel zu Gedenkstätten, Erinnerungsorten oder zu Kulturveranstaltungen.

Die Entscheidung, ob eine Schulfahrt notwendigerweise abgesagt wird, trifft die Schule (Lehrkräfte in Abstimmung mit Eltern/Sorgeberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schülern). Die Schulen sollen dabei die aktuellen Entwicklungen zur Eindämmung der Corona-Infektionen berücksichtigen, wie auch den Zeitpunkt, zu dem die Schulfahrt stattfinden kann.

Für Schulfahrten, die ab 01.03.2020 gebucht wurden, greift die Richtlinie „Corona-Storno-Schulfahrten“ nicht. Dies muss bei der Planung von Schulfahrten im Schuljahr 2020/21 von den Lehrkräften und Eltern hinreichend berücksichtigt werden. Soweit dann Corona bedingt Stornokosten anfallen, sind diese von den Eltern zu tragen.“

 

Bremen

Die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung hat in einem Rahmenkonzept vom 14.07.2020 zugesagt:

„Stornierungskosten für bereits gebuchte Klassenfahrten [sind] zu übernehmen, die bis zum 31.12.2020 stattfinden sollen. Weitere Kosten, insbesondere
eventuell anfallende Stornierungskosten für Klassenfahrten ab dem 01.01.2021, werden nicht übernommen.“

In einem Schreiben an die Schulleitungen mit Hinweisen zur weiteren Organisation des Schulbetriebs vom 05.05.2020 heißt es:

„Bitte buchen Sie keine neuen Klassenfahrten. Bezüglich der bereits gebuchten Klassenfahrten gibt es – entgegen eventuell schon erhaltener Auskünfte – noch keine Entscheidung. Wir benötigen als Grundlage für eine Entscheidung Angaben aus den Schulen, die wir derzeit bei Ihnen abfragen.“

Bislang erfolgte keine derartige Veröffentlichung.

 

Hamburg

 

Die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung informiert auf ihrer Website:

„Vorerst sind Klassenreisen bis zum 19. Oktober 2020 untersagt. Das geht aus der aktuell geltenden Verordnung hervor. Angesichts der aktuellen Infektionsentwicklung in der Bundesrepublik wird dieses Verbot bis zum Ende des Jahres (31. Dezember 2020) fortbestehen. Gegenwärtig gehen wir davon aus, dass ab dem 1. Januar 2021 – also nach Änderung der entsprechenden Verordnung – Klassen- und Studienfahrten, die Teilnahme an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen aber auch weitere Schulfahrten wie z.B. mehrtägige Exkursionen, Projekt- oder Ferienfahrten im Rahmen des Ganztags für alle Hamburger Schulen wieder stattfinden können. Selbstverständlich nur unter Berücksichtigung des Muster-Corona-Hygieneplans sowie der folgenden Hinweise.

Dabei gelten folgende Vorgaben:

  • Klassen- und Studienfahrten, Exkursionen und Projektfahrten (Schulfahrten i.S. der Ziff. 1.2.1 der Richtlinien für Schulfahrten) sowie Ferienfahrten im Rahmen des Ganztags finden bis zum Ende des Schuljahres 2020/21 nur innerhalb Deutschlands vorzugsweise innerhalb der Bundesländer der norddeutschen MetropolregionMetropolen (von altgriechisch μητρόπολις mētropolis, deutsch ‚Mutterstadt‘) sind Großstädte, die einen politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt einer Region oder gar eines Landes bilden. (Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachen) statt. Dabei sollen prioritär Schullandheime und Jugendherbergen genutzt werden.
  • Die Durchführung und der Zielort von Schulfahrten ist im Einzelfall jeweils im Konsens mit den Erziehungsberechtigen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bzw. den volljährigen Schülerinnen und Schülern zu treffen.
  • Es muss eine schriftliche Zusicherung oder vertragliche Vereinbarung vorliegen, die einen kostenfreien Rücktritt von der Reise im Falle eines Lock Downs in Folge der Corona-Pandemie am Heimat- und/oder Zielort festlegt.
  • Die Beherbergungseinrichtung muss über ein Hygienekonzept verfügen, das die Vorgaben der zuständigen Gesundheitsämter erfüllt.
  • Die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler werden über dieses Konzept umfassend informiert und sind zur Einhaltung dieser Vorgaben verpflichtet.
  • Bei der Wahl der Unterkunft ist darauf zu achten, dass die Reisegruppe weitestgehend unter sich bleiben kann."

… und was mit internationalen Schüleraustauschen?

Für die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen gilt:
Sie können von der Schulleitung gestattet werden. Aber nur, wenn der Zielort zum Zeitpunkt der Abreise nicht durch das Auswärtige Amt, das Gesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium beziehungsweise das Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen wurde oder bereits absehbar ist, dass am Zielort das Infektionsgeschehen hoch ist oder ansteigt.

Für einen Schüleraustausch muss außerdem vor der Buchung der Hin- und Rückreise das gegebenenfalls eintretende Kostenrisiko mit den Sorgeberechtigten besprochen werden. Die Sorgeberechtigten müssen eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, dass das Kostenrisiko für den Schüleraustausch von den Sorgeberechtigten selbst zu tragen ist. Im Falle einer Ausweisung des Zielortes als Risikogebiet während des Aufenthalts ist sicherzustellen, dass bei einer frühzeitigen Rückkehr durch eine etwa einzuhaltende Quarantäne so wenig Unterricht wie möglich versäumt wird. Bei Rückfragen zu dem Bereich „Internationaler Schüleraustausch und Schulpartnerschaften“ wenden Sie sich bei Bedarf an den zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Jochen Schnack unter [email protected].“

 

Hessen

 

In einem Schreiben zur Organisation des Schuljahresstarts 2020/2021 informiert der Hessische Kultusminister am 30.06.2020:

8. Klassenfahrten
Der Fokus im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres soll auf der Erteilung von Unterricht liegen, um Unterschiede im Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, die sich infolge des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs ergeben haben, bestmöglich auffangen zu können. Aus diesem Grund sollen mehrtägige Schulfahrten wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt bleiben. ... Bereits gebuchte Schulfahrten sind abzusagen. Das Land erstattet den Eltern, Schülerinnen oder Schülern 50% der vereinbarten Gegenleistung. Ist im Vertrag eine höhere Stornokostenpauschale vereinbart, so erstattet das Land die vertraglich vereinbarte Kostenpauschale. ...

Neubuchungen von Klassenfahrten für das kommende Schuljahr 2020/2021 können nur unter der Voraussetzung erfolgen, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist. [...]

In einem FAQ informiert das Hessische Kultusministerium über die jew. aktuellen Regelungen, bspw. zu individuellem Schüleraustausch:

"Individuelle Schüleraustausche und Aufenthalte von Schülerinnen und Schülern im Ausland bleiben nicht bis Januar 2021 ausgesetzt, sondern sind im Schuljahr 2020/2021 grundsätzlich möglich, soweit es sich nicht um den Aufenthalt in einem Risikogebiet handelt."

Auch im Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen (Stand 28. September 2020) heißt es:

"Mehrtägige Schulfahrten sind bis Ende Januar 2021 ausgesetzt. Berufsorientierungsmaßnahmen sind keine Schulfahrten und ausdrücklich nicht ausgesetzt."

 

Mecklenburg-Vorpommern

 

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern informierte die Schulleitungen in einem Schreiben am 18. Juni 2020 über Regelungen zum Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021:

„Für die Durchführung von ein- und mehrtägigen Schulfahrten gelten bis zum 31.12.2020 folgende Regelungen:
a) Alle geplanten Fahrten sowohl innerhalb des Landes Mecklenburg-Vorpommern als auch innerhalb der Bundesrepublik Deutschland sind mit konstanten Gruppen unter Einhaltung des entsprechend geltenden Hygieneplanes sowie der Regelungen der zuständigen Ordnungs- und Gesundheitsämter des Zielortes möglich. Die Schulen entscheiden hierbei in eigener Verantwortung.
b) Bereits gebuchte Fahrten in das Ausland können unter Berücksichtigung der Regelungen des Auswärtigen Amtes und des Robert-Koch-Institutes (RKI) mit konstanten Gruppen stattfinden. Die Schulen entscheiden hierbei in eigener Verantwortung.
c) Stornierungen sind grundsätzlich möglich. Die dabei anfallenden Stornierungskosten werden vom Land übernommen.
d) ...
e) Neue Buchungen sind bis auf Weiteres nicht vorzunehmen.

 

Niedersachsen

 

Das Niedersächsische Kultusministerium stellt in einem Leitfaden drei Szenarien für das Schuljahr 2020/21 vor, die, je nach Corona-Lage, greifen sollen. Selbst im günstigsten Fall, dem Eingeschränkten Regelbetrieb, wird empfohlen:

„Angesichts der unvorhersehbaren Infektionslage und unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens sowie veränderter Reiseroutinen mit Abstandswahrung und Hygienevorschriften wird empfohlen, keine Schulfahrten im gesamten Kalenderjahr 2020 durchzuführen.“ (vgl. Leitfaden S. 11)

Hier informiert die Niedersächsische Landesschulbehörde zu Coronavirus und Schule.
Hier informiert das Niedersächsische Kultusministerium über Aktuelles zum Schulbetrieb in Zeiten von COVID-19.

 

Nordrhein-Westfalen

 

In einer SchuLMail vom 28.05.2020 informiert das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen:

[Fahrten in das Ausland]
Zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus sind alle ein- und mehrtägigeri Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche im Sinne der Richtlinien für Schulfahrten (BASS 14-12 Nr. 2) in das Ausland abzusagen, soweit diese bis zum Beginn der Herbstferien stattfinden sollten.
Auch die Buchung neuer Schulfahrten für diesen Zeitraum kommt nicht in Betracht. Für Begegnungsmaßnahmen im Rahmen der Landesprogramme im Bereich ,,Internationaler Austausch" gilt dies gleichermaßen.“

Auf seiner Website hatte das Ministerium bereits zuvor informiert:

[Schul- und Klassenfahrten]
Das Ministerium für Schule und Bildung hat den Umgang mit Klassen- und Studienfahrten bis zum Beginn der Sommerferien geregelt. Demnach sind – unabhängig von der Dauer des derzeit ruhenden Schulbetriebs – in diesem Schuljahr keine Schulwanderungen und Schulfahrten, Schullandheimaufenthalte, Studienfahrten und internationalen Begegnungen (Schulfahrten) mehr zu genehmigen und bereits genehmigte Schulfahrten abzusagen.

[Internationaler Austausch]
Schulen, die bereits eine Förderung erhalten haben und die aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ihre Begegnung nicht antreten können, müssen die Förderung nicht zurückzahlen. Die Fördersumme kann für entstehende Stornokosten verwandt werden. Die entsprechenden Belege sind – wie in den Fördergrundsätzen beschrieben – einzureichen. Nicht verausgabte Mittel sind zurückzuzahlen. Das Finanzministerium räumt mit Erlass vom 01.04.2020 einmalig die Möglichkeit ein, von den Fördergrundsätzen abzuweichen. Daher ist in den Landesprogrammen Internationaler Austausch im Kalenderjahr 2020 eine erneute Antragstellung möglich.“

 

Rheinland-Pfalz

 

Bis zum Beginn der Herbstferien (09.10.2020) soll auf Schulfahrten/Schülerbegegnungen verzichtet werden. Darüber informiert die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) auf ihrer Website. Im Schreiben vom 03.06.2020 heißt es:

„Auf Schulfahrten, also insbesondere auf Klassenfahrten, Studienfahrten und Schülerbegegnungen, muss zunächst bis zu den Herbstferien verzichtet werden. [...] Uns ist bewusst, dass Schulfahrten und Schülerbegegnungen eine wichtige Komponente des Schulle-bens darstellen. Jedoch sind bei solchen Veranstaltungen die derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln nur schwer umzusetzen. Zudem muss sich der Unterricht im kommenden Schuljahr auf die Kernbereiche von Unterricht konzentrieren. Grundsätzlich empfehlen wir, in der internationalen Zusammenarbeit von Schulen verstärkt IT-gestützte Verfahren zu nutzen."

Fragen rund um das Coronavirus beantwortet das Bildungsministerium auf seiner Website.

 

Saarland

 

Alle Fahrten wurden abgesagt.

Auf seiner Website informiert das Saarländische Ministerium für Bildung und Kultur in einem FAQ zu Schule & KiTa:

„Die saarländische Landesregierung hat entschieden, die Stornokosten für abgesagte Klassenfahrten zu übernehmen.“

(Stand: 20.05.2020)

 

Sachsen

 

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) informiert zu Maßnahmen während der Corona-Pandemie. Derzeit gilt:

„Klassenfahrten ins In- und Ausland sind bis zum Schuljahresende abzusagen.“
Details regelt der Erlass zu Schulfahrten und schulischen Veranstaltungen vom 21.04.2020.

Reglungen für die Zeit ab 31. August 2020 werden in einem SMK-Blogbeitrag vorgestellt. Dann gilt:

Klassenfahrten im Inland sind wieder möglich. Auch „eintägige Schulfahrten in die Tschechische Republik oder nach Polen sind möglich. Sie dürfen gebucht werden und unter Beachtung aller gesetzlichen Regelungen stattfinden.

Schulfahrten ins Ausland, die im ersten Schulhalbjahr 2020/21 bis einschließlich zu den Winterferien 2021 geplant sind, sind weiterhin abzusagen bzw. dürfen nicht gebucht werden. Abgeschlossene Verträge sind unverzüglich zu stornieren. Die Stornierungskosten können rückwirkend erstattet werden.“

Schulfahrten ins Ausland, die im zweiten Schulhalbjahr 2020/2021 stattfinden sollen, dürfen gebucht werden und können unter Beachtung aller gesetzlichen Regelungen stattfinden.“

Die in der Anlage I.4 des Schulleiterbriefs vom 09.07.2020 ergangenen Hinweise für internationale Maßnahmen wurden am 24.08.2020 ergänzt:

"Auch individuelle Auslandsaufenthalte von Schülerinnen und Schülern sollen für die Zeit bis einschließlich der Winterferien 2021 eingeschränkt bleiben. Somit sind individuelle Schulbesuche sächsischer Schülerinnen und Schüler im Ausland im genannten Zeitraum nicht zulässig – Interessenten für einen Schulbesuch im Ausland können sich zur Klärung von Fragen mit dem zuständigen LaSuB in Verbindung setzen. Die Aufnahme von ausländischen Gastschülerinnen und Gastschülern sind im genannten Zeitraum ebenfalls nicht möglich."
Davon ausgenommen sind Gastschulaufenthalte in Sachsen, die vor dem 24.08. genehmigt wurden und denen der Schulleiter zustimmt.

Auf Anfrage teilte das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) mit:

„Ab 01.08.2020 sind die Teilnahme von Lehrkräften an Fortbildungen und damit verbundene Dienstreisen möglich. ... Die Teilnahme an Fortbildungen im Ausland ist im ersten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021 einschließlich der Winterferien nicht möglich.“

 

Sachsen-Anhalt

 

Auf seiner Website beantwortet das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit COVID 19:

„Klassen- oder Gruppenreisen im Inland und internationale Austauschmaßnahmen (Fahrten und Begegnungen) sind bis Ende Mai 2020 ausgesetzt. […].

Für Klassenfahrten von Abschlussjahrgängen, die vom 2. Juni 2020 bis Schuljahresende stattfinden, sind von den Schulen ebenfalls abzusagen. Bei Jahrgängen, die sich auch im kommenden Schuljahr noch in der Schule befinden, sollen Klassenfahrten gleichfalls nicht stattfinden, die Schule sind aber gebeten, mit dem Veranstalter und den Eltern zu klären, ob eine Verschiebung der Fahrt in das kommende Schuljahr möglich ist. Lehnen der Veranstalter oder die Eltern dies ab, sind auch diese Fahrten zu stornieren. […]

Buchungen für das kommende Schuljahr sind nur zulässig, wenn eine kostenlose Stornierung vertraglich vereinbart wird.

Noch am 08.07. wird auf die Schreiben vom 10.03. und 24.04. des Ministers verwiesen, die jedoch nicht abrufbar waren, Klassenfahrten vermutlich auf unbefristete Zeit untersagen. Es heißt jedoch:

„In Abänderung der Vorgabe aus dem Schreiben vom 24. April werden den Schulen bis zum Beginn der Sommerferien eintägige auswärtige Veranstaltungen innerhalb Sachsen-Anhalts und der benachbarten Landkreise anderer Bundesländer erlaubt."

 

Schleswig-Holstein

 

Auf seiner Website informiert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein über Schulfahrten und sonstige Veranstaltungen:

„Die derzeitige Erlasslage sieht vor, dass

  • mehrtägige Fahrten im Schuljahr 2019/20 abgesagt sind,
  • bestehende Buchungen nach den Sommerferien beibehalten werden und
  • keine neue Buchungen für das Jahr 2020 getätigt werden dürfen.
  • Umbuchungen jetzt stornierter Reisen auf den späten Herbst nicht als Neubuchungen gelten.
  • eintägige Fahrten innerhalb Schleswig-Holsteins mit unterrichtlicher Einbindung im Rahmen von "Lernen am anderen Ort" stattfinden können, wenn Schulen und die betreffenden Einrichtungen wieder geöffnet sind.“

Im Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21 heißt es:

„Lernen am anderen Ort findet statt. Klassen- und Studienfahrten können unter den am Reiseziel jeweils geltenden Hygienebedingungen und einer entsprechend sicheren Anreisemöglichkeit stattfinden, wenn alle Teilnehmenden bzw. Sorgeberechtigten einverstanden sind. Im Zusammenhang mit der Reiseplanung ist mit den Eltern auch zu besprechen, dass Stornierungskosten, die ggf. entstehen können, wenn eine erneute Zuspitzung des Infektionsgeschehens die Absage einer gebuchten Reise angezeigt erscheinen lassen, durch die Eltern zu tragen wären. Denn die Lehrkraft bucht die Reise in Vertretung der Eltern. Eine entsprechende Information der Eltern ist zu protokollieren. Des Weiteren ist bei Vertragsabschluss mit dem Reiseunternehmen durch die Lehrkraft darauf zu achten, dass im Vertrag festgehalten ist, dass die Lehrkraft in Vertretung der Eltern handelt (vgl. hierzu auch Handreichung „Lernen am anderen Ort“, S. 17).“

Spezielle Aussagen zu Fahrten ins Ausland werden nicht gemacht.

 

Thüringen

 

Auf seiner Website beantwortet das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aktuelle Fragen zur Lage an Thüringens Schulen:

„Bereits alle für den Zeitraum bis Schuljahresende genehmigten Klassenfahrten, Studienfahrten, Schüleraustausche ins Ausland und im Inland und andere Veranstaltungen des Lernens am anderen Ort (z. B. Wandertage) dürfen im laufenden Schuljahr nicht mehr angetreten und müssen durch die Schulleitung schnellstmöglich abgesagt werden.

Klassenfahrten für das kommende Schuljahr 2020/21 können nur unter der Voraussetzung gebucht werden, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist.

Hervorhebungen i.d.R. durch "Austausch macht Schule"; unser Informationsstand vom 06.10.2020

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