Dossiers

Corona-Regelungen der Bundesländer zu internationalem Schulaustausch und Klassenfahrten

Bislang gelten im Lockdown fast überall Schulschließungen und Fernunterricht mit einigen Ausnahmen. Auch nach einer Lockerung werden die Schulen jedoch nicht in den vollen Regelbetrieb übergehen. Zudem gelten in allen Bundesländern unterschiedliche Regeln, die sich auch - je nach Corona-Situation - ändern können. Doch gemeinsame Fahrten und internationaler Schulaustausch werden wohl weiterhin überall nur sehr eingeschränkt stattfinden können, wenn überhaupt. »Austausch macht Schule« hat auf dieser Seite die verfügbaren Informationen zu Corona-Regelungen für Klassenfahrten und Austausche in den Bundesländern zusammengestellt.

Wann öffnen die Schulen wieder?

Das Deutsche Schulportal veröffentlich in seinem Blog regelmäßig Informationen über die Regelungen zur Schulöffnung in den einzelnen Bundesländern.

Fragen an die Fach- und Förderstellen für internationalen Austausch

Für alle Fragen zu Förderungen bzw. Stornierungen bestehender Austauschprojekte, den Bedingungen in den Partnerländern oder zu neuen Anträgen für internationale Austausche und Begegnungen geben die Fach- und Förderstellen Auskunft. Hier eine Übersicht der entsprechenden Informationsseiten.

Für Mobilitäten und Projekte im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+, ist grundsätzlich die Nationale Agentur (NA) des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) zuständig. Sie informiert auf ihrer Website zu „Internationalem Austausch und Corona“.

Auf der neuen Plattform „Re-open EU“ finden Sie aktuelle Informationen für (private) Reisen innnerhalb der EU, etwa zu Quarantänebestimmungen, Einreisemöglichkeiten ohne ärztliches Attest oder einzelnen Verkehrswegen wie Flugzeug, Auto und Schiff.

Regelungen von Bund und Ländern

In einem gemeinsamen Beschluss der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin wurden am 25. November 2020 Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vereinbart, darunter das Verbot von Schülerfahrten:

"Schülerfahrten und internationaler Austausch bleiben grundsätzlich untersagt."

Diese Regelung wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich umgesetzt, z.B. durch entsprechende Verordnungen und wurde im Folgenden Januar und Februar jeweils verlängert.

Regelungen der Bundesländer

Im Folgenden haben wir die Regelungen zum Schüleraustausch der einzelnen Bundesländer zusammengetragen. In der Regel sind dies Regelungen, die vor dem zweiten Lockdown getroffen wurden. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität aller Angaben kann nicht übernommen werden. Informationsstand vom 16.02.2021
Sollten Ihnen weitergehende Regelungen oder Entscheidungen (z.B. von Schulbehörden) bekannt sein, freuen wir uns über eine Nachricht an unser Team.

 

Baden-Württemberg

In einem Schreiben der Kultusministerin wurde am 7. Juli über das Konzept für den Regelbetrieb an allgemeinbildenden Schulen informiert::

„Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Schullandheimaufenthalte, Schüleraustausch oder Studienreisen sind im ersten Halbjahr untersagt. Die Regelung für das zweite Halbjahr wird rechtzeitig kommuniziert..“

 

Bayern

 

Auf seiner Website informiert das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus:

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) bleiben vorerst bis zum Ende der Osterferien am 10. April 2021 ausgesetzt.  Wir empfehlen Neubuchungen für den Zeitraum nach den Osterferien 2021 nur mit großer Zurückhaltung vorzunehmen und sich dabei mit den Erziehungsberechtigten oder den volljährigen Schülerinnen und Schülern abzusprechen. Zudem sollen solche Buchungen wenn überhaupt nur vorgenommen werden, wenn diese kostenfrei storniert werden können."

Hier finden Sie weitere Hinweise zum Thema „Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet?“
 

Berlin

 

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert in einer Pressemitteilung am 26.11.2020:

"Schülerfahrten finden bis auf Weiteres nicht statt."

In einem Schreiben vom 27.11.2020 zum Beschluss der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin vom 25. November 2020 heißt es:

„Die Durchführung von Schülerfahrten und internationalem Austausch ist bis zu den Osterferien 2021 untersagt.“

(Stand: 16.02.2020)

 

Brandenburg

 

Das Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) informiert auf seiner Website:

„Die Durchführung von Schulfahrten bleibt bis zum 7. März 2021 verboten.
In Anbetracht der Nichtvorhersehbarkeit der weiteren Entwicklung der Mobilitätsbedingungen wird empfohlen, die Machbarkeit der Schulfahrtenplanung für das 2. Schulhalbjahr 2020/21 einer kritischen Prüfung zu unterziehen und im Zweifelsfall Schulfahrten zu stornieren, wenn dies ohne Stornierungskosten möglich ist. Eine Übernahme von Stornierungskosten durch das Land ist ausgeschlossen, und zwar auch für das Schuljahr 2021/2022.“

(Stand: 16.02.2020)

 

Bremen

Die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung hat in einem Rahmenkonzept vom 14.07.2020 zugesagt:

„Stornierungskosten für bereits gebuchte Klassenfahrten [sind] zu übernehmen, die bis zum 31.12.2020 stattfinden sollen. Weitere Kosten, insbesondere
eventuell anfallende Stornierungskosten für Klassenfahrten ab dem 01.01.2021, werden nicht übernommen.“

Auf der Informationsseite zu Corona heißt es:

„Was beinhaltet die Aussage "Ausflüge zu außerschulischen Lernorten oder andere Ausfahrten sind untersagt?"
Botanika, Museen, Theater etc. sollen nicht besucht werden. Ausfahrten mit Übernachtung sind grundsätzlich nicht erlaubt. Unterrichtsgänge für Schüler*innen an weiterführenden Schulen sind nicht möglich.“

(Stand: 16.02.2020)

 

Hamburg

 

Die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung informiert auf ihrer Website:

„Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?

Für die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen gilt: Sie können von der Schulleitung gestattet werden. Aber nur, wenn der Zielort zum Zeitpunkt der Abreise nicht durch das Auswärtige Amt, das Gesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium beziehungsweise das Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen wurde oder bereits absehbar ist, dass am Zielort das Infektionsgeschehen hoch ist oder ansteigt.

Für einen Schüleraustausch muss außerdem vor der Buchung der Hin- und Rückreise das gegebenenfalls eintretende Kostenrisiko mit den Sorgeberechtigten besprochen werden. Die Sorgeberechtigten müssen eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, dass das Kostenrisiko für den Schüleraustausch von den Sorgeberechtigten selbst zu tragen ist. Im Falle einer Ausweisung des Zielortes als Risikogebiet während des Aufenthalts ist sicherzustellen, dass bei einer frühzeitigen Rückkehr durch eine etwa einzuhaltende Quarantäne so wenig Unterricht wie möglich versäumt wird.

Bei Rückfragen zu dem Bereich „Internationaler Schüleraustausch und Schulpartnerschaften“ wenden Sie sich bei Bedarf an den zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Jochen Schnack unter [email protected].

Dabei gelten folgende Vorgaben:

  • Klassen- und Studienfahrten, Exkursionen und Projektfahrten (Schulfahrten i.S. der Ziff. 1.2.1 der Richtlinien für Schulfahrten) sowie Ferienfahrten im Rahmen des Ganztags finden bis zum Ende des Schuljahres 2020/21 nur innerhalb Deutschlands vorzugsweise innerhalb der Bundesländer der norddeutschen Metropolregion (Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachen) statt. Dabei sollen prioritär Schullandheime und Jugendherbergen genutzt werden.
  • Die Durchführung und der Zielort von Schulfahrten ist im Einzelfall jeweils im Konsens mit den Erziehungsberechtigen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bzw. den volljährigen Schülerinnen und Schülern zu treffen.
  • Es muss eine schriftliche Zusicherung oder vertragliche Vereinbarung vorliegen, die einen kostenfreien Rücktritt von der Reise im Falle eines Lock Downs in Folge der Corona-Pandemie am Heimat- und/oder Zielort festlegt.
  • Die Beherbergungseinrichtung muss über ein Hygienekonzept verfügen, das die Vorgaben der zuständigen Gesundheitsämter erfüllt.
  • Die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler werden über dieses Konzept umfassend informiert und sind zur Einhaltung dieser Vorgaben verpflichtet.
  • Bei der Wahl der Unterkunft ist darauf zu achten, dass die Reisegruppe weitestgehend unter sich bleiben kann.“

(Stand: 16.02.2020)

 

Hessen

 

In einem FAQ informiert das Hessische Kultusministerium über die jew. aktuellen Regelungen, bspw. zu individuellem Schüleraustausch:

"Mehrtägige Schulfahrten in alle Zielgebiete bleiben bis zu den Osterferien 2021 untersagt. Bereits gebuchte Schulfahrten in EU-Mitgliedstaaten, das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Norwegen, Island oder Liechtenstein sind umgehend zu stornieren. Neubuchungen für Zeiträume ab den Osterferien 2021 dürfen weiterhin nur unter der Voraussetzung erfolgen, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist, falls die Schulfahrt infolge infektionsschutzrechtlicher Verbote undurchführbar wird oder das HKM die Absage von Schulfahrten anordnet. Den Eltern beziehungsweise Schülerinnen und Schülern wird empfohlen, neue Verträge für Schulfahrten ab den Osterferien 2021 nur zu schließen, wenn ein kostenfreier Rücktritt aus den vorgenannten Gründen möglich ist. Etwaige Kosten eines Rücktritts aus anderem Grund erstattet das Land nicht."

(Stand: 16.02.2020)

 

Mecklenburg-Vorpommern

 

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern informiert in einem FAQ über Regelungen zum Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021:

„Alle Schulfahrten, Schulwanderungen sowie auch der Besuch von Vorstellungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern usw. als außerschulische Lernorte sind bis auf Weiteres untersagt.“

(Stand: 16.02.2020)

 

Niedersachsen

 

Das Niedersächsische Kultusministerium stellt in einem Leitfaden drei Szenarien für das Schuljahr 2020/21 vor, die, je nach Corona-Lage, greifen sollen. Selbst im günstigsten Fall, dem Eingeschränkten Regelbetrieb, wird empfohlen:

„Angesichts der unvorhersehbaren Infektionslage und unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens sowie veränderter Reiseroutinen mit Abstandswahrung und Hygienevorschriften wird empfohlen, keine Schulfahrten im gesamten Kalenderjahr 2020 durchzuführen.“ (vgl. Leitfaden S. 11)

In einem FAQ zu Coronavirus-Regelungen heißt es:

„Sind zurzeit Schulfahrten erlaubt?
Schulfahrten sind zurzeit bis einschl. 31.01.2021 untersagt. Schulfahrten sind Schulveranstaltungen, die mit Fahrtzielen außerhalb des Schulstandortes verbunden sind, mit denen definierte Bildungs- und Erziehungsziele verfolgt werden; dazu zählen Schüleraustauschfahrten und Schullandheimaufenthalte sowie unterrichtsbedingte Fahrten zu außerschulischen Orten.

Sind in diesem Schuljahr schulische Auslandsaufenthalte von Schülerinnen und Schülern sowie Auslandsdienstreisen von Schulleitungen und Lehrkräften (z. B. für Lehrerfortbildungen, Projekte, Erasmus+ etc.) erlaubt oder müssen sie genehmigt werden?

Nein. Angesichts der aktuellen Infektionslage sind schulische Auslandsmobilitäten für Schülerinnen und Schüler (z. B. im Rahmen von Erasmus+, Schüleraustauschen wie Voltaire- oder Brigitte-Sauzay-Programm) sowohl als Einzelreisen als auch in Gruppen nicht möglich. Auch Auslandsreisen von Schulleitungen und Lehrkräften dürfen vorerst nicht genehmigt werden. Derzeit ist keine Prognose möglich, wie sich die Pandemie in Deutschland und im Ausland entwickeln wird. Sollte sich die Lage und Infektionsgefahr deutlich bessern, ist eine Neubewertung seitens des Kultusministeriums nicht ausgeschlossen.

Hier informiert die Niedersächsische Landesschulbehörde zu Coronavirus und Schule.
Hier informiert das Niedersächsische Kultusministerium über Aktuelles zum Schulbetrieb in Zeiten von COVID-19.

(Stand: 16.02.2020)

 

Nordrhein-Westfalen

 

Auf seiner Website informiert das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen im Abschnitt Schulfahrten:

Absage von Schulfahrten

Frau Ministerin Gebauer hat am 20. November 2020 angekündigt, dass mit sofortiger Wirkung alle bis zum 31. März 2021 genehmigten Schulfahrten im Sinne der Richtlinie für Schulfahrten (BASS 14-12 Nr.2) abzusagen sind und es den Schulleiterinnen und Schulleitern untersagt ist, für den benannten Zeitraum neue Schulfahrten zu genehmigen. Über die getroffene Regelung wurde auch im Rahmen der SchulMail vom 30. November 2020 informiert.

[Es folgen weitere Informationen zu Möglichkeiten der Erstattung von Stornierungskosten.]

Für die Genehmigung und Neubuchung von Schulfahrten nach dem 31. März 2021 muss eine sorgfältige Risikoabwägung erfolgen und ein strenger Maßstab angelegt werden. Schule und Eltern bzw. Schülerinnen und Schülern müssen sich bewusst sein, dass für neu zu buchende Schulfahrten eine Übernahme von möglichen Stornierungskosten durch das Land Nordrhein-Westfalen nicht in Betracht kommt.

Nach Nr. 5.2 der Richtlinien für Schulfahrten (Runderlass des ehemaligen Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 19.03.1997 in der Fassung vom 26.04.2013 (ABl. NRW. S. 232 / BASS 14—12 Nr. 2)) ist bei mehrtätigen Veranstaltungen und bei Veranstaltungen, die mit erhöhten finanziellen Belastungen verbunden sind, vor Vertragsabschluss von allen Eltern – auch von Eltern der volljährigen Schülerinnen und Schüler – eine schriftliche, rechtsverbindliche Erklärung einzuholen, dass sie der Teilnahme an der Veranstaltung zustimmen und sich verpflichten, die entstehenden Kosten zu tragen. Diese Kostentragungspflicht gilt auch im Falle der Stornierung einer Schulfahrt.“

(Stand: 16.02.2020)

 

Rheinland-Pfalz

 

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) stellt auf ihrer Website ein Schreiben vom 15. Januar 2021 zur Verfügung. Hier heißt es (im letzten Satz):

„Schulfahrten ins Ausland dürfen noch nicht wieder gebucht werden."

Im Schreiben vom 03.06.2020 hieß es noch:

„Auf Schulfahrten, also insbesondere auf Klassenfahrten, Studienfahrten und Schülerbegegnungen, muss zunächst ... verzichtet werden. [...] Uns ist bewusst, dass Schulfahrten und Schülerbegegnungen eine wichtige Komponente des Schulle-bens darstellen. Jedoch sind bei solchen Veranstaltungen die derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln nur schwer umzusetzen. Zudem muss sich der Unterricht im kommenden Schuljahr auf die Kernbereiche von Unterricht konzentrieren. Grundsätzlich empfehlen wir, in der internationalen Zusammenarbeit von Schulen verstärkt IT-gestützte Verfahren zu nutzen."

Fragen rund um das Coronavirus beantwortet das Bildungsministerium auf seiner Website.

(Stand: 16.02.2020)

 

Saarland

 

Alle Fahrten wurden abgesagt.

Auf seiner Website informiert das Saarländische Ministerium für Bildung und Kultur in einem FAQ zu Schule & KiTa:

„Die saarländische Landesregierung hat entschieden, die Stornokosten für abgesagte Klassenfahrten zu übernehmen.“

(Stand: 20.05.2020)

 

Sachsen

 

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) informiert zu Maßnahmen während der Corona-Pandemie:

„Schulfahrten und sonstige schulischen Veranstaltungen sowie zu Fort- und Ausbildungen im Ausland ab 2. November 2020 [...] wurden neu geregelt im
Erlass zu Schulfahrten im Sinne der VwV-Schulfahrten vom 30.10.2020.“

Die in der Anlage I.4 des Schulleiterbriefs vom 09.07.2020 ergangenen Hinweise für internationale Maßnahmen wurden am 24.08.2020 ergänzt:

"Auch individuelle Auslandsaufenthalte von Schülerinnen und Schülern sollen für die Zeit bis einschließlich der Winterferien 2021 eingeschränkt bleiben. Somit sind individuelle Schulbesuche sächsischer Schülerinnen und Schüler im Ausland im genannten Zeitraum nicht zulässig – Interessenten für einen Schulbesuch im Ausland können sich zur Klärung von Fragen mit dem zuständigen LaSuB in Verbindung setzen. Die Aufnahme von ausländischen Gastschülerinnen und Gastschülern sind im genannten Zeitraum ebenfalls nicht möglich."
Davon ausgenommen sind Gastschulaufenthalte in Sachsen, die vor dem 24.08. genehmigt wurden und denen der Schulleiter zustimmt.

Auf Anfrage teilte das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) mit:

„Ab 01.08.2020 sind die Teilnahme von Lehrkräften an Fortbildungen und damit verbundene Dienstreisen möglich. ... Die Teilnahme an Fortbildungen im Ausland ist im ersten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021 einschließlich der Winterferien nicht möglich.“

(Stand: 16.02.2020)

 

Sachsen-Anhalt

 

Auf seiner Website beantwortet das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit COVID 19:

„Sowohl Fahrten in das Ausland als auch Fahrten im Inland sind weiterhin untersagt.“

(Stand: 16.02.2020)

 

Schleswig-Holstein

 

Auf seiner Website informiert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein über Schulfahrten und sonstige Veranstaltungen:

„Wegen der Regelungen in § 17 der Corona-Bekämpfungsverordnung  sind Übernachtungen derzeit nur zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken möglich. Daher können derzeit insbesondere Klassenfahrten mit Übernachtungen nicht stattfinden. Betroffene Schulen nehmen mit den Veranstalter:innen Kontakt auf, um die Rückabwicklung zu vereinbaren.“

Im Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21 heißt es:

„Lernen am anderen Ort findet statt. Klassen- und Studienfahrten können unter den am Reiseziel jeweils geltenden Hygienebedingungen und einer entsprechend sicheren Anreisemöglichkeit stattfinden, wenn alle Teilnehmenden bzw. Sorgeberechtigten einverstanden sind. Im Zusammenhang mit der Reiseplanung ist mit den Eltern auch zu besprechen, dass Stornierungskosten, die ggf. entstehen können, wenn eine erneute Zuspitzung des Infektionsgeschehens die Absage einer gebuchten Reise angezeigt erscheinen lassen, durch die Eltern zu tragen wären. Denn die Lehrkraft bucht die Reise in Vertretung der Eltern. Eine entsprechende Information der Eltern ist zu protokollieren. Des Weiteren ist bei Vertragsabschluss mit dem Reiseunternehmen durch die Lehrkraft darauf zu achten, dass im Vertrag festgehalten ist, dass die Lehrkraft in Vertretung der Eltern handelt (vgl. hierzu auch Handreichung „Lernen am anderen Ort“, S. 17).“

Spezielle Aussagen zu Fahrten ins Ausland werden nicht gemacht.

 

Thüringen

 

Auf seiner Website beantwortet das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aktuelle Fragen zur Lage an Thüringens Schulen:

„Bereits alle für den Zeitraum bis Schuljahresende genehmigten Klassenfahrten, Studienfahrten, Schüleraustausche ins Ausland und im Inland und andere Veranstaltungen des Lernens am anderen Ort (z. B. Wandertage) dürfen im laufenden Schuljahr nicht mehr angetreten und müssen durch die Schulleitung schnellstmöglich abgesagt werden.

Klassenfahrten für das kommende Schuljahr 2020/21 können nur unter der Voraussetzung gebucht werden, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist.

Hervorhebungen i.d.R. durch "Austausch macht Schule"; unser Informationsstand vom 16.02.2021

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