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Wann treffen wir uns wieder ?!

Corona-Regelungen der Bundesländer zu internationalem Schulaustausch

Nach Schließungen im gesamten Bundesgebiet öffnen die Schulen jetzt schrittweise wieder, noch aber ist kein regelmäßiger Schulbetrieb für alle Klassen und Jahrgänge in Sicht. Deshalb ruhen oft auch Planungen für gemeinsame Fahrten und internationalen Schulaustausch.

»Austausch macht Schule« hat auf dieser Seite Informationen zu den Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern zusammengestellt.

Fragen an die Fach- und Förderstellen

Für alle Fragen zu Förderungen und Stornierungen, zu den Bedingungen für Austausch in den Partnerländern oder zu neuen Anträgen für internationale Austausche und Begegnungen geben die Fach- und Förderstellen Auskunft. Hier finden Sie eine Übersicht der entsprechenden Informationsseiten.

Für Mobilitäten und Projekte im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+, ist grundsätzlich die Nationale Agentur (NA) des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) zuständig. Sie informiert auf ihrer Website zu „Internationalem Austausch und Corona“.

Regelungen der Bundesländer

Hinweis:
Eine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität aller Angaben kann nicht übernommen werden.
Sollten Ihnen weitergehende Regelungen oder Entscheidungen (z.B. von Schulbehörden) bekannt sein, freuen wir uns über eine Nachricht an unser Team.

 

Baden-Württemberg

Auf seiner Website informiert das Kultusministerium Baden-Württemberg:

„Alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen sind bis Schuljahresende untersagt. Dies umfasst auch alle Studien- und Klassenfahrten im Inland wie in das Ausland sowie alle Schüleraustausche. Die bei Studien- und Klassenfahrten im Inland wie in das Ausland sowie bei Schüleraustauschen verursachten Stornierungskosten werden vom Land übernommen.“

„[…] Von neuen Reisebuchungen für das kommende Schuljahr ist bis auf weiteres abzusehen."

 

Bayern

 

Auf seiner Website informiert das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus:

„Bereits gebuchte Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen, die nach dem 19. April 2020 bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 stattfinden würden, sollten aufgrund der dynamischen, nicht abzusehenden Entwicklung grundsätzlich abgesagt oder – sofern möglich – auf das nächste Schuljahr verschoben werden.

Dabei ist zu bedenken, dass derzeit nicht absehbar ist, ab welchem Zeitpunkt solche Fahrten überhaupt wieder durchgeführt werden können (vgl. auch die momentanen Reisebeschränkungen), aber auch, dass sich durch eine frühzeitige Absage einer Fahrt anfallende Stornokosten ggf. reduzieren bzw. im Fall einer möglichen Umbuchung vermieden werden können. Zudem ist zu berücksichtigen, dass sich die Schulen nach Wiederaufnahme des Unterrichts die Möglichkeit erhalten sollten, die verbleibende Schulzeit für den regulären Unterricht zu verwenden.

Neue Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen dürfen derzeit nicht vertraglich verbindlich abgeschlossen werden, unabhängig davon, wann sie stattfinden sollen. Planungen für das kommende Schuljahr (2020/2021), die problemlos rückgängig gemacht bzw. kostenfrei storniert werden können, sind zulässig.“

 

Berlin

 

Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert in einem Schreiben zur organisatorischen Umsetzung der Schulschließungen vom 15.03.2020:

„Alle Schülerfahrten, die bis zum Ende des Schuljahres 2019/20 geplant sind, werden abgesagt. [...] 
Darüber hinaus dürfen bis auf weiteres keine neuen Verträge zu Schülerfahrten abgeschlossen werden.

(Stand: 15.03.2020, keine neueren Infos verfügbar)

 

Brandenburg

 

Das Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) informiert auf seiner Website:

Können Schulfahrten im Kalenderjahr 2020 noch stattfinden oder sollten sie storniert werden?
Die Entscheidung, ob eine Absage einer Schulfahrt, die im Zeitraum vom 20. April 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geplant ist, erforderlich bzw. geboten ist, trifft allein die Schule. Lehrkräfte und Eltern stimmen gemäß den „Verwaltungsvorschriften über schulische Veranstaltungen außerhalb von Schulen“ (VV Schulfahrten) geplante Schulfahrten für die jeweiligen Lerngruppen ab, sodass auch die Absage einer Schulfahrt zwischen den betroffenen Eltern und Lehrkräften abzustimmen ist.

Nach wie vor ist unklar, ob Reisen in den nächsten Wochen wie vereinbart durchgeführt bzw. Unterkünfte erreicht und für einen Urlaub genutzt werden können. Derzeit schließen die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts vom 17. März 2020 viele Reisen praktisch aus. Es gibt Einreiseverbote in viele Staaten, die Eindämmungsverordnungen der Bundesländer raten von Reisen innerhalb Deutschlands ab oder verbieten diese und es gibt Verbote Unterkünfte touristisch zu nutzen. Ob und wann diese Einschränkungen tatsächlich entfallen ist nicht absehbar.

Seitens des Bildungsministeriums (MBJS) besteht seit dem 20. April 2020 keine Aufforderung zur Absage von Schulfahrten.
Die Schulen entscheiden auf Basis der jeweils aktuellen Lage, ob Schulfahrten wie geplant stattfinden können und sollen.“

 

Bremen

Die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung hat am 15.03.2020 eine Verfügung zum Umgang mit Corona – Klassenfahrten erlassen:

„Klarstellend sei darauf hingewiesen: Alle Schulfahrten, Exkursionen, Tagesausflüge und Ähnliches, die bis zu den Sommerferien 2020 stattfinden sollten, sind abzusagen. Dies gilt für alle Jahrgänge und Schularten.“

In einem Schreiben an die Schulleitungen mit Hinweisen zur weiteren Organisation des Schulbetriebs vom 05.05.2020 heißt es:

„Klassenfahrten Bitte buchen Sie keine neuen Klassenfahrten. Bezüglich der bereits gebuchten Klassenfahrten gibt es – entgegen eventuell schon erhaltener Auskünfte – noch keine Entscheidung. Wir benötigen als Grundlage für eine Entscheidung Angaben aus den Schulen, die wir derzeit bei Ihnen abfragen.“

 

Hamburg

 

Die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung informiert auf ihrer Website:

„Angesichts der allgemeinen Entwicklung werden an allen Hamburger Schulen die Klassenfahrten innerhalb Deutschlands, in das Ausland und Schüleraustausche in das Ausland bis zum 19. Oktober 2020 abgesagt. Über das weitere Vorgehen nach den Herbstferien 2020 wird zu gegebener Zeit entschieden.

Es dürfen derzeit keine neuen kostenpflichtigen Verträge zu Klassen-, Schul- und internationalen Austauschfahrten abgeschlossen werden, unabhängig davon, wann die Fahrten stattfinden sollen. Planungen für die Zeit nach den Herbstferien 2020 – die problemlos rückgängig gemacht bzw. kostenfrei storniert werden können – sind zulässig, wenn bei einer Stornierung keinerlei Kosten anfallen. Lehnt das Reiseunternehmen dies ab, darf nicht gebucht werden.“

(Stand: 23.04.2020)

 

Hessen

 

Der Hessische Kultusminister informiert in einem Schreiben zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Hessen ab dem 27.04.2020:

Schulfahrten, Unterrichtsgänge und Betriebspraktika
Abschließend möchte ich Sie darüber informieren, dass Schulfahrten wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten aufgrund der unklaren Reiselage in vielen Regionen und Ländern bis zum Beginn der Herbstferien nicht stattfinden können. Auch Betriebspraktika, Wanderungen, Exkursionen und der Besuch außerschulischer Lernorte entfallen in dieser Zeit, damit sich die Schulen in den ersten Wochen nach den Sommerferien voll auf den Unterricht und ggf. die Kompensation von ausgefallenem Lernstoff konzentrieren können. Es gelten die bereits kommunizierten Regelungen zur Kostenübernahme durch das Land.“

In einem FAQ informiert das Hessische Kultusministerium:

Was gilt für Klassenfahrten und Schulausflüge?
Alle Fahrten, die bis zu den Herbstferien durchgeführt werden sollten, sind abzusagen. Dies umfasst alle Schulfahrten, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist. Angesichts des noch unklaren weiteren Pandemieverlaufs sollen Schulen zudem bis auf Weiteres keine Neubuchungen von Klassenfahrten außerhalb Deutschlands für das Schuljahr 2020/21 vornehmen. Ebenfalls sind alle Unterrichtsgänge und außerunterrichtlichen Veranstaltungen abzusagen.“

 

Mecklenburg-Vorpommern

 

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern informiert am 17. April 2020 zum Thema Stornierung von Schulfahrten an öffentlichen Schulen:

„... bezugnehmend auf das 18. Hinweisschreiben vom 24.03.2020 zur Stornierung von Schulfahrten lege ich fest, dass alle Schulfahrten, die bis einschließlich zum 31.07.2020 anzutreten gewesen wären, abzusagen sind.“

 

Niedersachsen

 

Die Niedersächsische Landesschulbehörde bestimmt in ihrer Rundverfügung 4/2020 am 13.03.2020:

„Alle Schulfahrten und ähnliche Schulveranstaltungen bis Ende des Schuljahres sind abzusagen; dazu zählen auch Schüleraustauschfahrten und Schullandheimaufenthalte. Auch unterrichtsbedingte Fahrten zu außerschulischen Lernorten sind erfasst.

Das Niedersächsische Kultusministerium informiert in einem FAQ zum Schulbetrieb:

Finden nach den Osterferien wieder Klassenfahrten statt?
Klassenfahrten, Schulfahrten und ähnliches sind bis Schuljahresende gestrichen.
Nach wie vor sollen die Schulen zunächst versuchen, die Reisen zu verschieben.“

 

Nordrhein-Westfalen

 

In einer SchuLMail vom 28.05.2020 informiert das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen:

[Fahrten in das Ausland]
Zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus sind alle ein- und mehrtägigeri Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche im Sinne der Richtlinien für Schulfahrten (BASS 14-12 Nr. 2) in das Ausland abzusagen, soweit diese bis zum Beginn der Herbstferien stattfinden sollten.
Auch die Buchung neuer Schulfahrten für diesen Zeitraum kommt nicht in Betracht. Für Begegnungsmaßnahmen im Rahmen der Landesprogramme im Bereich ,,Internationaler Austausch" gilt dies gleichermaßen.“

Auf seiner Website hatte das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen bereits zuvor informiert:

[Schul- und Klassenfahrten]
Das Ministerium für Schule und Bildung hat den Umgang mit Klassen- und Studienfahrten bis zum Beginn der Sommerferien geregelt. Demnach sind – unabhängig von der Dauer des derzeit ruhenden Schulbetriebs – in diesem Schuljahr keine Schulwanderungen und Schulfahrten, Schullandheimaufenthalte, Studienfahrten und internationalen Begegnungen (Schulfahrten) mehr zu genehmigen und bereits genehmigte Schulfahrten abzusagen.

[Internationaler Austausch]
Schulen, die bereits eine Förderung erhalten haben und die aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ihre Begegnung nicht antreten können, müssen die Förderung nicht zurückzahlen. Die Fördersumme kann für entstehende Stornokosten verwandt werden. Die entsprechenden Belege sind – wie in den Fördergrundsätzen beschrieben – einzureichen. Nicht verausgabte Mittel sind zurückzuzahlen. Das Finanzministerium räumt mit Erlass vom 01.04.2020 einmalig die Möglichkeit ein, von den Fördergrundsätzen abzuweichen. Daher ist in den Landesprogrammen Internationaler Austausch im Kalenderjahr 2020 eine erneute Antragstellung möglich.“

 

Rheinland-Pfalz

 

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier informiert mit Schreiben vom 25.03.2020:

„Angesichts der jüngsten Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus bitte ich bis zum Ende des laufenden Schuljahres auf sämtliche Studien-, Klassen-und Kursfahrten sowie Schüleraustausche zu verzichten. Entsprechende Fahrten sowie Austausche und Besuche können deshalb von der Schulleitung abgesagt werden. […]

Da sich derzeit die weitere Ausbreitung des Coronavirus nicht sicher abschätzen lässt, ist bis auf Weiteres von der Buchung neuer Studien-, Klassen- und Kursfahrten abzusehen.“

Fragen rund um das Coronavirus beantwortet das Bildungsministerium auf seiner Website.

 

Saarland

 

Alle Fahrten wurden abgesagt.

Auf seiner Website informiert das Saarländische Ministerium für Bildung und Kultur in einem FAQ zu Schule & KiTa:

„Die saarländische Landesregierung hat entschieden, die Stornokosten für abgesagte Klassenfahrten zu übernehmen.“

(Stand: 20.05.2020)

 

Sachsen

 

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus informiert auf seiner Website:

„Klassenfahrten ins In- und Ausland sind bis zum Schuljahresende abzusagen. [...]
Bis auf Weiteres dürfen auch keine neuen Klassenfahrten vertraglich abgeschlossen werden, unabhängig davon, wann diese stattfinden sollen. Außerunterrichtliche und außerschulische Veranstaltungen wie Wettbewerbe, Olympiaden, Stipendienfahrten Betriebspraktika, Schüler- und Lehreraustausche und Lehrerfortbildungen werden bis Ende des Schuljahres abgesagt bzw. sind abzusagen.“

Das Ministerium hat Details in einem Erlass zu Schulfahrten und schulischen Veranstaltungen innerhalb Sachsens bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 - Corona-Virus vom 21.04.2020 geregelt.

 

Sachsen-Anhalt

 

Auf seiner Website beantwortet das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit COVID 19:

„Klassen- oder Gruppenreisen im Inland und internationale Austauschmaßnahmen (Fahrten und Begegnungen) sind bis Ende Mai 2020 ausgesetzt. […].

Für Klassenfahrten von Abschlussjahrgängen, die vom 2. Juni 2020 bis Schuljahresende stattfinden, sind von den Schulen ebenfalls abzusagen. Bei Jahrgängen, die sich auch im kommenden Schuljahr noch in der Schule befinden, sollen Klassenfahrten gleichfalls nicht stattfinden, die Schule sind aber gebeten, mit dem Veranstalter und den Eltern zu klären, ob eine Verschiebung der Fahrt in das kommende Schuljahr möglich ist. Lehnen der Veranstalter oder die Eltern dies ab, sind auch diese Fahrten zu stornieren. […]

Buchungen für das kommende Schuljahr sind nur zulässig, wenn eine kostenlose Stornierung vertraglich vereinbart wird.

 

Schleswig-Holstein

 

Auf seiner Website informiert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein über Schulfahrten und sonstige Veranstaltungen:

„Die derzeitige Erlasslage sieht vor, dass

  • mehrtägige Fahrten im Schuljahr 2019/20 abgesagt sind,
  • bestehende Buchungen nach den Sommerferien beibehalten werden und
  • keine neue Buchungen für das Jahr 2020 getätigt werden dürfen.
  • Umbuchungen jetzt stornierter Reisen auf den späten Herbst nicht als Neubuchungen gelten.
  • eintägige Fahrten innerhalb Schleswig-Holsteins mit unterrichtlicher Einbindung im Rahmen von "Lernen am anderen Ort" stattfinden können, wenn Schulen und die betreffenden Einrichtungen wieder geöffnet sind.

Bis zu den Sommerferien wird es Empfehlungen für den Umgang mit Schulwanderfahrten in der zweiten Jahreshälfte 2020 geben.“

 

Thüringen

 

Auf seiner Website beantwortet das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aktuelle Fragen zur Lage an Thüringens Schulen:

„Bereits alle für den Zeitraum bis Schuljahresende genehmigten Klassenfahrten, Studienfahrten, Schüleraustausche ins Ausland und im Inland und andere Veranstaltungen des Lernens am anderen Ort (z. B. Wandertage) dürfen im laufenden Schuljahr nicht mehr angetreten und müssen durch die Schulleitung schnellstmöglich abgesagt werden.

Klassenfahrten für das kommende Schuljahr 2020/21 können nur unter der Voraussetzung gebucht werden, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist.

Hervorhebungen i.d.R. durch "Austausch macht Schule". Informationsstand sofern nicht anders angegeben: 19.05.2020

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