Dossiers

Corona-Regelungen der Bundesländer zu internationalem Schulaustausch und Klassenfahrten

Die Kultusministerkonferenz (KMK) erwartet, dass es im aktuellen Schuljahr nicht mehr zu flächendeckenden Schulschließungen kommen wird und Unterricht weitestgehend im Regelbetrieb stattfindet. Dennoch werden Einschränkungen auch weiterhin insbesondere internationale Austausche und Begegnungen betreffen. »Austausch macht Schule« hat auf dieser Seite die verfügbaren Informationen über die in der aktuellen Corona-Situation geltenden Regeln zu internationalem Schulaustausch in den einzelnen Bundesländern zusammengestellt. 

Wann öffnen die Schulen wieder?

Das Deutsche Schulportal veröffentlich in seinem Blog tägliche Informationen über die in den Schulen geltenden Regelungen der einzelnen Bundesländer im neuen Schuljahr.

Fragen an die Fach- und Förderstellen für internationalen Austausch

Für alle Fragen zu Förderungen bzw. Stornierungen bestehender Austauschprojekte, den Bedingungen in den Partnerländern oder zu neuen Anträgen für internationale Austausche und Begegnungen geben die Fach- und Förderstellen Auskunft. Hier eine Übersicht der entsprechenden Informationsseiten.

Für Mobilitäten und Projekte im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+, ist grundsätzlich die Nationale Agentur (NA) des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) zuständig. Sie informiert auf ihrer Website zu „Internationalem Austausch und Corona“.

Auf der Plattform „Re-open EU“ finden Sie aktuelle Informationen für (private) Reisen innnerhalb der EU, etwa zu Quarantänebestimmungen, Einreisemöglichkeiten oder einzelnen Verkehrswegen (Flugzeug, Auto, Schiff).

Regelungen der Bundesländer

Im Folgenden haben wir die Regelungen zum Schüleraustausch der einzelnen Bundesländer zusammengetragen. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität aller Angaben kann nicht übernommen werden. Beim jeweiligen Bundesland ist das Datum des Recherchestandes verzeichnet.

Sollten Ihnen weitere oder abweichende Regelungen oder Entscheidungen (z.B. von Schulbehörden) bekannt sein, bitten wir um Nachricht an unser Team.

 

Baden-Württemberg

Die Regelungen an den Schulen sind inzidenzabhängig. Auf der Seite des Kultusministeriums werden für die Zeit ab 14. Mai folgende Regelungen mitgeteilt:

„Für alle Schularten gilt: Unterhalb der lnzidenz von 50 kehren die Schulen zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück. [...] Tagesausflüge sind wieder zulässig, mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen bleiben hingegen untersagt..“ (Stand: 23.06.2021)

Im Eckpunktepapier für den Unterrichtsbetrieb an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen vom 21.07.2021 heißt es:

„Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Schullandheimaufenthalte oder Studienreisen im Inland sind wieder zulässig. Mehrtägige Reisen ins Ausland und Schüleraustauschmaßnahmen sind hingegen weiterhin untersagt."

(Stand: 09.09.21)

 

Bayern

 

Auf seiner Website informiert das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus:

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?

Eintägige Schülerfahrten sind unter den im Rahmenhygieneplan (vgl. Ziffer II. 15.3) geschilderten Voraussetzungen möglich.

Sollte eine Schule noch für dieses Schuljahr die Durchführung mehrtägiger Schülerfahrten planen, sind dabei folgende Maßgaben zu beachten:

  • Es muss gesichert sein, dass alle infektionsschutzrechtlichen Vorgaben sowohl am Ausgangsort als auch am Zielort sowie bei der An- und Rückreise beachtet werden können.
  • Eine Teilnahme der Schülerinnen und Schüler ist freiwillig.
  • Eine Neubuchung kann nur dann stattfinden, wenn sie kostenfrei storniert werden kann. Ein Ersatz von etwaigen Stornokosten ist nicht möglich.

Grundsätzlich wird geraten, dass sich die Schulfamilie intensiv über die Planung austauscht (Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler)."

Bereits zuvor hieß es:

„Wir empfehlen Neubuchungen ... nur mit großer Zurückhaltung vorzunehmen und sich dabei mit den Erziehungsberechtigten oder den volljährigen Schülerinnen und Schülern abzusprechen. Zudem sollen solche Buchungen wenn überhaupt nur vorgenommen werden, wenn diese kostenfrei storniert werden können."

(Stand: 23.07.21)

 

Berlin

 

Auf ihrer Website informiert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie über Corona-Regelungen an Berliner Schulen.

In einem Brief vom 15.06.2021 an alle Schulleitungen zur Schulorganisation im Schuljahr 2021/22 heißt es:

 

Schülerfahrten und Exkursionen
sind unter Beachtung der Hygieneregeln wieder möglich. Bei Schülerfahrten ins Ausland und beim internationalen Austausch sind die entsprechenden
Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten. In allen Fällen gilt auch während mehrtägiger Fahrten die zweimalige Testpflicht pro Woche bis auf Weiteres.

Bereits in den Sommerferien können Gruppenreisen, auch im Rahmen der Ferienbetreuung, wieder stattfinden.“

(Stand: 23.07.21)

 

Brandenburg

 

Das Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) informiert auf seiner Website (Punkt "Schulfahrten und Einschulungsfeiern"):

„Im Schuljahr 2021/2022 können durchgeführt werden:

  • schulische Veranstaltungen und Veranstaltungen im Zusammenhang mit schulischen Wettbewerben sowie sonstige schulische Veranstaltungen, insbesondere die durch Rechtsvorschriften vorgesehenen Prüfungen und schulischen Testverfahren und notwendigen Gesprächen im Zusammenhang mit der Aufnahme in die Schule;
  • Schulfahrten, außerschulische Lernorte
    - mehrtägige Schulfahrten sollen im Konsens mit den Eltern und Erziehungsberechtigten sowie unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen und der Unvorhersehbarkeit des Infektionsgeschehens im Schuljahr 2021/2022 geplant und durchgeführt werden;
    - außerschulische Lernorte sollen als Angebote des curricularen Lernens am anderen Ort (z.B. Museen, Bibliotheken, Gedenkstätten, Waldschulen) bei strikter Einhaltung der jeweiligen Hygieneregeln genutzt werden."

(Stand: 09.09.21)

 

Bremen

Auf der Website der Bremer Senatorin für Kinder und Bildung heißt es für das Schuljahr 2020/21 zum Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen bei einer Inzidenz stabil unter 50:

„Klassenfahrten ... sind grundsätzlich möglich. Mit Blick auf die nach wie vor vorhandene Pandemielage sollen sich Klassenfahrten bis zum Schuljahresende auf die nähere Umgebung konzentrieren.

Grundlage ist, dass die zum Zeitpunkt der Fahrt aktuelle CoronaVO des jeweiligen Bundeslandes, in dem das Schullandheim/die Beherbergungsstätte liegt, einen Aufenthalt zulassen. Von noch möglichen Fahrten sollten insbesondere Abschluss- und Übergangsjahrgänge profitieren.

Bei der Planung von Klassenfahrten muss aktuell Folgendes berücksichtigt werden:

  1. Das Schullandheim / die Beherbergungsstätte wird nur von jeweils einer Schule unter Berücksichtigung des Kohortenprinzips belegt bzw. die Kohorte kann von anderen Gruppen getrennt werden.
  2. Vor Beginn der Fahrt und nach 2 Tagen werden alle Teilnehmer getestet. Die notwendigen Schritte im Falle einer Positivtestung (Absonderung und Abholung der Schüler:in, Information des Gesundheitsamtes, Festlegung naher Kontaktpersonen, u.U. Abbruch und Heimreise) müssen vor der Fahrt festgelegt und verbindlich mit den Eltern kommuniziert werden.
  3. Die Teilnahme an der Fahrt ist für alle Teilnehmenden freiwillig.
  4. Das Schullandheim / die Beherbergungsstätte hat ein Hygienekonzept vorgelegt. Dies betrifft u.a. die Zimmerbelegung und die Gesamtbelegung sowie das Belüftungskonzept.
  5. Sollten die Infektionszahlen zum Zeitpunkt der Fahrt höher als erwartet sein, kann auch kurzfristig eine generelle Absage erfolgen.
  6. Die Vereinbarung mit dem Schullandheim / der Beherbergungsstätte muss so getroffen werden, dass keine Stornokosten entstehen. (Von Seiten der Senatorin für Kinder und Bildung galt eine Übernahme nur bis Ende des Jahres 2020.)

Zudem muss berücksichtigt werden, dass Eltern ggf. mit einer Fahrt nicht einverstanden sind und eine Präsenzbeschulung sichergestellt werden
muss.“

(Stand: 23.07.21)

 

Hamburg

 

Die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung informiert auf ihrer Website:

Ab wann dürfen Ausflüge, Klassenreisen und Schulfahrten durchgeführt werden? (Stand: 02.08.2021)

Schulfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsbiographie von Schülerinnen und Schülern. Deshalb sollen Schulfahrten ins In- und Ausland analog zu anderen Bundesländern in Verbindung mit besonderen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wieder ermöglicht werden.
Bitte beachten Sie, dass in der schwierigen aktuellen Situation umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten und zudem die Sorgeberechtigten und Schülerinnen und Schüler bei der Wahl des Reisezieles sowie der Reiseplanung besonders einzubeziehen und zu informieren sind.
Die Eltern müssen insbesondere wissen, dass sie im Falle eines positiven Schnelltests die Rückreise ihres Kindes innerhalb von 24 Stunden selbständig und auf eigene Kosten organisieren müssen. Bitte beachten Sie bei der Planung von Schulfahrten ins Ausland zudem die einschlägigen Reisehinweise des RKI und die für Hamburg geltenden Regelungen.
Privat organisierte Auslandsschuljahre oder -halbjahre fallen nicht unter diese Hinweise.
Hinweise zur Durchführung von Schulfahrten im Schuljahr 2021/22

Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?

Für die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen gilt: Sie können von der Schulleitung gestattet werden. Aber nur, wenn der Zielort zum Zeitpunkt der Abreise nicht durch das Auswärtige Amt, das Gesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium beziehungsweise das Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen wurde oder bereits absehbar ist, dass am Zielort das Infektionsgeschehen hoch ist oder ansteigt.

Für einen Schüleraustausch muss außerdem vor der Buchung der Hin- und Rückreise das gegebenenfalls eintretende Kostenrisiko mit den Sorgeberechtigten besprochen werden. Die Sorgeberechtigten müssen eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, dass das Kostenrisiko für den Schüleraustausch von den Sorgeberechtigten selbst zu tragen ist. Im Falle einer Ausweisung des Zielortes als Risikogebiet während des Aufenthalts ist sicherzustellen, dass bei einer frühzeitigen Rückkehr durch eine etwa einzuhaltende Quarantäne so wenig Unterricht wie möglich versäumt wird.

Bei Rückfragen zu dem Bereich „Internationaler Schüleraustausch und Schulpartnerschaften“ wenden Sie sich bei Bedarf an den zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Jochen Schnack unter [email protected].“

(Stand: 09.09.21)

 

Hessen

 

In einem FAQ informiert das Hessische Kultusministerium über die jew. aktuellen Regelungen, bspw. zu individuellem Schüleraustausch:

Was gilt für Klassenfahrten?

Die beiden Präventionswochen mit verschärften Vorsichtsmaßnahmen zu Beginn des Schuljahres wurden mit dem Ziel eingeführt, dass für alle Schülerinnen und Schüler ein möglichst sicherer Schulstart stattfindet. Aus diesem Grund können in diesem Zeitraum nur dann mehrtägige Klassenfahrten durchgeführt werden, wenn die Bedingungen im Erlass vom 11. Juni 2021 erfüllt werden.

Dies bedeutet: Weder im Ausgangs- noch im Zielgebiet darf die Inzidenz am Tag des Beginns der Fahrt drei Tage nacheinander den Wert von 100 überstiegen haben. D.h. das Überschreiten in einem der Gebiete genügt bereits, dass die Klassenfahrt nicht stattfinden kann. Für den Zeitraum nach den beiden Präventionswochen wird eine Neuregelung ausgearbeitet, die auch neue Kriterien zur Beurteilung der Pandemie berücksichtigen wird.

Ab dem 13. September 2021 gilt für Schulfahrten innerhalb von Deutschland:

Ein- und mehrtägige Schulfahrten innerhalb Deutschlands und eintägige Fahrten ins Ausland dürfen grundsätzlich durchgeführt werden. Dies gilt weiterhin unter dem Vorbehalt, dass infektionsschutzrechtliche Regelungen auf Gesetzes- oder Verordnungsebene oder Anordnungen durch zuständige Gesundheitsämter Reisen in das Zielgebiet zulassen – unabhängig von den jeweiligen Werten der Sieben-Tage-Inzidenz. Im Vorfeld der Schulfahrt sind alle Schülerinnen und Schüler, die Eltern und alle Beteiligten über die jeweiligen rechtlichen Bestimmungen des Zielgebiets und die Hygienevorgaben der Unterkunft sowie die für das jeweilige Beförderungsmittel und die geplanten gemeinsamen Aktivitäten geltenden Regelungen zu informieren.

Mehrtägige Klassenfahrten ins Ausland bleiben bis Ende des ersten Schulhalbjahres 2021/22 untersagt.

Weitere Informationen können dem Erlass vom 08. September 2021 entnommen werden.“

(Stand: 09.09.21)

 

Mecklenburg-Vorpommern

 

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern informiert in einem FAQ über Regelungen zum Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021:

Dürfen Klassenfahrten und Wandertage an öffentlichen Schulen wieder stattfinden?

Ja, ein- und mehrtägige Schulausflüge dürfen wieder stattfinden.
Grenzüberschreitende Fahrten können nur in die Länder stattfinden, die nicht zum Risikogebiet erklärt wurden. Es sind dabei immer die vom RKI und Auswärtigen Amt erlassenen Reisewarnungen zu beachten.  Auf Grund wieder ansteigenden Coronainfektionen wird empfohlen Fahrten innerhalb Deutschlands zu planen.

Für die Schulen gilt zu beachten, dass alle Fahrten nur unter Einhaltung des Hygieneplanes und unter Berücksichtigung der Regelungen des Auswärtigen Amtes und des Robert-Koch-Institutes (RKI) durchgeführt werden dürfen.“

(Stand: 09.09.21)

 

Niedersachsen

 

Das Niedersächsische Kultusministerium stellt ein FAQ Corona - Schulveranstaltungen und Schulfahrten bereit. Hier heißt es:

Welche Regelungen sind bei der Planung und Durchführung von Schulfahrten zu beachten?

Schulen dürfen Schulfahrten im Sinne des Schulfahrtenerlasses durchführen; dies gilt für das In- und Ausland. Soweit durch das örtliche Gesundheitsamt Szenario B oder C angeordnet wird, sind Schulfahrten unzulässig. Die Rundverfügungen der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung sind zu beachten.

Da die Durchführbarkeit von Schulfahrten außerdem vom Infektionsgeschehen am Zielort beeinflusst werden kann, darf eine Buchung nur erfolgen, wenn eine kurzfristige (in der Regel bis eine Woche vor Reisebeginn) kostenlose Stornierung möglich ist. Sollten im Einzelfall dennoch Stornierungskosten entstehen, so werden diese nicht durch das Land Niedersachsen übernommen, sondern müssten ggf. durch die Erziehungsberechtigten übernommen werden. Die Schulen informieren daher die Erziehungsberechtigten hierüber in geeigneter Weise.

Eine weitere Beratung erfolgt im Einzelfall durch die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.
Link zu den RV: https://www.rlsb.de/themen/aktuell-coronavirus/informationen-schulen

Kontaktdaten Regionale Landesämter für Schule und Bildung: https://www.rlsb.de/organisation/servicestellen

Hier informiert die Niedersächsische Landesschulbehörde zu Coronavirus und Schule.
Hier informiert das Niedersächsische Kultusministerium über Aktuelles zum Schulbetrieb in Zeiten von COVID-19.

(Stand: 09.09.21)

 

Nordrhein-Westfalen

 

Auf seiner Website informiert das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen:

Schulfahrten im Schuljahr 2021/2022

Im Schuljahr 2021/2022 können Schulen in eigener Verantwortung über Schulfahrten im In- und Ausland entscheiden. Die Schulkonferenzen werden hierzu, wie im Schulgesetz vorgesehen, zeitnah nach ihrer Konstituierung ein Fahrtenprogramm festlegen (§ 65 Absatz 2 Nr. 6 SchulG). Es gelten grundsätzlich die Regelungen der Richtlinien für Schulfahrten (BASS 14-12 Nr. 2).

Schulfahrten können durchgeführt werden, wenn die infektiologische Entwicklung und Verhältnisse am Standort der Schule und im Zielgebiet dies zulassen. Grundsätzlich gilt, dass vor der Durchführung sorgfältig abgewogen werden muss, ob entstehender Ausfall von Präsenzunterricht angesichts eventuell bestehender Lernrückstände verantwortbar ist. Insbesondere Unterrichtsausfall bei unbeteiligten Klassen oder Kursen ist unbedingt zu vermeiden. [...]

Bei der Entscheidung über Schulfahrten in das Ausland ist vor der Buchung eine sorgfältige Risikoabwägung vorzunehmen. Hierbei können insbesondere die Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete herangezogen werden, die durch das Robert Koch-Institut über dessen Internetseite jeweils aktuell abgerufen werden können. Bitte überprüfen Sie für Fahrten außerhalb Deutschlands ebenso die entsprechenden Hinweise auf den Seiten des Auswärtigen Amtes. [...]

Internationale Begegnungen:
Schulen können persönliche Begegnungen mit ihren internationalen Austauschpartnern planen und realisieren. Sie tun dies aber weiterhin in eigener Verantwortung. Hierzu gehört auch die Verantwortung, sich über die aktuelle pandemische Lage in dem Zielland zu informieren.

Dies gilt für:

  • Landesprogramme zur Förderung von Begegnungsmaßnahmen mit Israel, Palästina, Polen, dem Vereinigten Königreich sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im schulischen Bereich mit den Niederlanden und Belgien,
  • Mobilitäten im Rahmen von Erasmus+ - Schulpartnerschaftsprojekten,
  • individuell organisierte Austauschmaßnahmen und
  • nordrhein-westfälische Schüleraustauschprogramme mit Frankreich und der Schweiz.

An dieser Stelle wird auf die Durchführung virtueller Begegnungsmaßnahmen hingewiesen, die das Land Nordrhein-Westfalen seit dem Frühjahr 2021 fördert.“

(Stand: 09.09.21)

 

Rheinland-Pfalz

 

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) informiert auf ihrer FAQ-Website über Regelungen zu Schulfahrten im Schuljahr 2021/2022:

„Schulfahrten in das Ausland dürfen gebucht werden.“ Dabei seien alle bundesweiten, rheinland-pfälzischen und entspr. ausländische Hygienevorgaben zu beachten sowie die Reiseregelungen des Auswärtigen Amtes zu berücksichtigen.

„Auch bei Auslandsreisen muss sichergestelltwerden, dass die Reisebedingungen kurzfristige und kostenlose Buchungen/Stornierungen ermöglichen, sofern die Schulfahrt infolge infektionsschutzrechtlicher Verbote undurchführbar würdeoder das Bildungsministerium oder die Aufsichts-und Dienstleistungsdirektion die Absage von Schulfahrten anordnen müsste. [...] Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt ... keine Stornierungskosten.

IInsgesamt soll bei der Buchung neuer Fahrten weiterhin vorsichtig und zurückhaltend gehandelt werden. Es muss genau abgewogen werden, ob Aufwand und Nutzen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Fahrten in Hochrisiko- und Virusvariantengebiete dürfen nicht gebucht werden.“

Die ADD beantwortet Fragen zu Regelungen an Schulen in Rheinland-Pfalz auf ihrer Themenseite Schule/Kitas.
Fragen rund um das Coronavirus beantwortet das Bildungsministerium auf seiner Website.

(Stand: 09.09.2021)

 

Saarland

 

Auf seiner Website informiert das Saarländische Ministerium für Bildung und Kultur in einem FAQ zu Schule und Kita:

Können Betriebspraktika ... Schulfahrten stattfinden?
Ja. Betriebspraktika und Werkstatttage können wieder stattfinden. Auch Schulwanderungen, Unterrichtsgänge sowie Schulfahrten und internationale Begegnungen sind unter Beibehaltung der festen Gruppen wieder möglich. Für Schulfahrten mit Übernachtungen muss ein Hygienekonzept erstellt werden, das insbesondere die Durchmischung mit schulfremden Gruppen verhindert und die Regelungen des Musterhygieneplans berücksichtigt. Die an den Schulen bestehende Testpflicht gilt entsprechend auch auf Schulfahrten. Risikogebiete im In- und Ausland  dürfen nicht aufgesucht werden.“

(Stand: 09.09.2021)

 

Sachsen

 

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) informiert auf einer Website über Corona-Regelungen an Schulen. Dort heißt es:

„Für alle Fahrten im In- und Ausland einschließlich der Maßnahmen der internationalen Bildungskooperation sowie Erasmus+ gelten weiterhin die Regelungen des Erlasses vom 8. Juni 2021.

Schulen sind gehalten, sich vor der Buchung von Fahrten ins Ausland auf den RKI-Seiten und der Homepage des Auswärtigen Amtes über die mögliche Einordnung der Zielländer als Hochrisikogebiete zu informieren. Fahrten in diese Länder sind zu unterlassen.“

In einem Schreiben vom 08. Juni 2021 über einen Erlass zu Schulfahrten (Gültigkeit bis einschließlich 31. Juli 2022) heißt es:

„1. Ein- und mehrtägige Schulfahrten im Inland dürfen ab dem 14. Juni 2021 durchgeführt werden und unter Beachtung aller rechtlichen Regelungen stattfinden. Höhere Priorität haben dabei die Schulfahrten der Abschlussklassen sowie Schulfahrten innerhalb des Freistaates Sachsen.

2. Ein- und mehrtägige Schulfahrten in das In- und Ausland [...] dürfen gebucht werden und können ab  dem  Schuljahr  2021/2022  unter  Beachtung  aller  rechtlichen  Regelungen stattfinden.

3. Schulfahrten im Rahmen der internationalen Bildungskooperation (Schüler- und Lehreraustausch) sowie Maßnahmen im Rahmen von Erasmus+ werden unter  Beachtung  aller  rechtlichen  Regelungen  mit  Beginn  des  Schuljahres 2021/2022 schrittweise wieder aufgenommen.

4. Für alle Schulfahrten gemäß den Ziffern 1 bis 3 gilt: Über die Durchführung der Schulfahrten entscheidet der Schulleiter unter Berücksichtigung der vordringlichen Bedeutung des Unterrichts. Im Falle einer Stornierung werden die Kosten nicht vom Freistaat Sachsen erstattet. [...]

5. Die Aufnahme ausländischer Gastschülerinnen und Gastschüler ist mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 schrittweise unter Beachtung aller rechtlichen Regelungen wieder möglich.

6. Für individuelle Auslandsaufenthalte sächsischer Schülerinnen und Schüler können durch die sächsischen Schulleitungen gemäß den Regelungen in den einschlägigen Schulordnungen Beurlaubungen ausgesprochen werden. Das Risiko des Auslandsaufenthaltes liegt bei den Sorgeberechtigten bzw. den volljährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ggf. anfallende Kosten, z.B.  für  eine  vorzeitige  Rückholung  oder  bei  Abbruch  des  Aufenthaltes aufgrund von Schul- schließungen im Ausland, werden durch den Freistaat Sachsen nicht erstattet.“

(Stand: 09.09.2021)

 

Sachsen-Anhalt

 

Mit Stand 23.07.2021 beantwortete das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit COVID19 wie folgt:

Dürfen Wandertage, Ausflüge oder Klassenfahrten stattfinden?

Klassen- und Schulfahrten aller Art – auch solche im Rahmen des Unterrichts – können nunmehr unter Beachtung des Erlasses Umgang mit Klassen- und Schulfahrten bis zum Ende des laufenden Schuljahres vom 10. Juni 2021 (Az. 21.4. 82021) stattfinden.“

Am 09.09.2021 war diese Auskunft nicht mehr abzurufen.

(Stand: 09.09.2021)

 

Schleswig-Holstein

 

Auf seiner Website informiert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein:

Schulfahrten und sonstige Veranstaltungen

Klassenfahrten bleiben weiterhin möglich. Die Hygienekonzepte der Jugendherbergen, Hotels bzw. Veranstalter und die näheren Umstände an den Veranstaltungsorten sind für die konkreten Durchführungsmöglichkeiten entscheidend. Klassenfahrten gelten als schulische Veranstaltungen, so dass insbesondere die Test-Pflicht auch auf Klassenfahrten gilt.“

(Stand: 09.09.2021)

 

Thüringen

 

Mit Stand 23.07.2021 beantwortete das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aktuelle Fragen zur Lage an Thüringens Schulen über Klassenfahrten und Ausflüge wie folgt:

Sind bis Ende des Schuljahres wieder Klassenfahrten möglich?

Bei einer stabilen 7-Tages-Inzidenz des Landkreises/der kreisfreien Stadt von unter 35 können bis zum Ende des Schuljahres 2020/2021 mehrtägige Klassenfahrten erneut geplant und durchgeführt werden.

Unter Berücksichtigung des zurückliegenden eingeschränkten Präsenzunterrichts sind für mehrtägige Klassenfahrten die pädagogisch-thematischen Schwerpunkte mit besonderer Sorgfalt zu wählen.

Es empfiehlt sich hier beispielsweise auf bestehende unterrichtsspezifische Angebote von Thüringer Schullandheimen, Thüringer Jugendwaldheime sowie Sport- und Jugendbildungsstätten zurückzugreifen.

Diese Informationen waren aktuell nicht mehr abrufbar.

(Stand: 09.09.2021)

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