DPJW – Deutsch-Polnisches Jugendwerk

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Zwei Länder, ein Ziel!
Wir bringen junge Menschen aus Deutschland und Polen zusammen.

Auftrag

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) ermöglicht die Begegnung und Zusammenarbeit von jungen Deutschen und Polen, damit sie sich kennenlernen, neugierig aufeinander werden, Empathie füreinander entwickeln und Freundschaften schließen können. Es unterstützt deutsch-polnische Projekte finanziell und inhaltlich und hilft so seit mehr als 25 Jahren, friedliche nachbarschaftliche Beziehungen aufzubauen.

Das DPJW ist Partner für Schulen, Jugendorganisationen, Initiativen von Jugendlichen und Einrichtungen für Jugendliche. Es unterstützt sie bei der Gestaltung von Jugendbegegnungen durch finanzielle Förderung, durch Information, Beratung und Angebote zur Fortbildung.

Förderung und Unterstützung

Förderregion

Deutschland, Polen, Drittstaaten

Unterstützung durch

direkte finanzielle Förderung von Austauschmaßnahmen
Fortbildungsangebote für Akteure im internationalen Jugendaustausch
Projektpartnersuche
Beratung für Antragsteller
Information
Publikationen

Zielgruppen

  • Schülerinnen und Schüler
  • Lehrerinnen und Lehrer
  • Jugendliche
  • Schulen
  • Träger der außerschulischen Jugendarbeit

Gefördert werden

  • Jugendbegegnungen: deutsch-polnisch und trinational; schulisch und außerschulisch
  • Berufspraktika im Nachbarland
  • Fachprogramme für Projektleiter/-innen
  • Kleinprojekte aus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit, wie z.B. Publikationen oder Fotoausstellungen
  • Individueller Schüleraustausch

Hintergrund

Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa und der deutschen Wiedervereinigung sollte das DPJW die Beziehungen und die Aussöhnung zwischen beiden Ländern vorantreiben. Im Bewusstsein einer schwierigen und schmerzhaften gemeinsamen Vergangenheit sollten junge Menschen aus Polen und Deutschland die Möglichkeit bekommen, die Menschen und die Kultur ihres Nachbars kennen zu lernen, Freundschaften zu knüpfen und Vorurteile zu überwinden. Vorbild für das DPJW war das 1963 gegründete Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW). Das DPJW hat den Status einer internationalen Organisation.

Gründung, Trägerschaft und Finanzierung

Am 17. Juni 1991 unterzeichneten die Regierungschefs der Bundesrepublik und der Republik Polen den "Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit" - ein Meilenstein in den deutsch-polnischen Beziehungen der Nachkriegszeit. Zeitgleich unterzeichneten die Außenminister beider Länder das Abkommen über die Gründung des Deutsch-Polnischen Jugendwerks, eine Idee des damaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl mit seinem polnischen Amtskollegen, Premierminister Tadeusz Mazowiecki.

Finanziert wird das DPJW von der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen. Über 9,2 Millionen Euro flossen im Jahr 2016 in den Haushalt des DPJW.

Kontakt
  • Kategorie Förderprogramm
    Schülerbegegnungen und Schulpartnerschaften
    Jugendbegegnungen und Kooperationen schulisch-außerschulisch
    Berufsschulaustausch | Berufliche Bildung
    Themenübergreifend
    Denkmal Westerplatte

    Wege zur Erinnerung - analog, digital oder hybrid

    Das Deutsch-Polnische Jugendwerk fördert auch in der Zeit der Pandemie deutsch-polnische und trilaterale Partnerschaften, die sich bei gemeinsamen Jugendbegegnungen mit der Thematik der Geschichte des Nationalsozialismus, des Holocaust, des Zweiten Weltkriegs und der Besetzung Polens durch Nazideutschland auseinandersetzen. Sowohl schulische als auch außerschulische Gedenkstättenprojekte sind förderfähig.
  • Instrumente
    Online-Austausch des DPJW

    Online-Austausch Schritt für Schritt

    Wie führt man eine Jugendbegegnung in der virtuellen Welt durch? Für Organisatorinnen und Organisatoren von Austauschprojekten gibt es nun Materialien, die es ihnen erleichtern, eine Online-Begegnung zu planen und durchzuführen. Die Szenarien des DPJW bieten auch jenseits des deutsch-polnischen Austauschs Hilfen bei der Vorbereitung und erfolgreichen Realisierung virtueller Begegnungen.
  • Kategorie Förderprogramm
    Online- und hybride Formate
    Schülerbegegnungen und Schulpartnerschaften
    Weiterbildung und Lehrkräfteaustausch
    Jugendbegegnungen und Kooperationen schulisch-außerschulisch
    Online-Projekte mit dem DPJW

    Online-Begegnungen während der Corona-Pandemie (deutsch-polnisch)

    Angesichts der Einschränkungen in der Corona-Pandemie fördert das DPJW nun auch Online-Begegnungen, denn deutsch-polnische Projekte finden nun häufig auch im Netz statt. Neue Regelungen tragen dieser Vielfalt Rechnung.
  • Art der Veranstaltung
    Foren/ Fachveranstaltungen
    Deutsch-Polnische Schülerbegegnung

    Austauschlabor - Kongress zum deutsch-polnischen Schüleraustausch (digital)

    23.11. - 26.11.2020
    Das Austauschlabor schafft Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch, erleichtert es, neue Kontakte zu knüpfen und Wissen rund um das Thema deutsch-polnischer, digitaler und analoger Begegnungsprojekte auszubauen. Der Kongress findet 2020 zum fünften Mal statt - diesmal online. Angesprochen sind alle, die sich für den deutsch-polnischen Schüleraustausch engagieren: Lehrererinnen und Lehrer wie auch andere Austauschakteure – Organisatorinnen und Organisatoren, Sprachmittlerinnen und Sprachmittler, Betreuende, Trainerinnen und Trainer. Das Austauschlabor ermöglicht, Erfahrungen auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und Wissen rund um das Thema deutsch-polnische Begegnungsprojekte auszubauen. Ziel des Labors ist es, dauerhafte Beziehungen und Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und Polen aufzubauen.
  • Instrumente
    Vielfalt im Schüler- und Jugendaustausch

    Wegweiser zu Vielfalt

    Vielfalt ist heute in aller Munde: Es gibt Workshops und Veranstaltungen zum Thema, Publikationen und Wettbewerbe. Und doch ist der Aspekt der Diversität im schulischen Austausch weder selbstverständlich noch ein Selbstläufer. Wir stellen unterstützende Materialien vor, die das DPJW im Rahmen eines Schwerpunktes erarbeitet hat, damit diversitätsbewusste Ansätze bei Schüler- und Jugendbegegnungen zu gelungeneren Bildungserfahrungen bei jungen Menschen beitragen können.