Impulse

Schule: Global

Austausch für alle durch bessere Vernetzung
Mit dem Projekt "Schule: Global" werden schulische und außerschulische Akteure besser vernetzt.

Das Projekt „Schule: Global“ setzt sich für eine bessere Vernetzung schulischer und außerschulischer Akteure im Bereich Schüleraustausch ein. Im Rahmen des Projektes werden unter anderem ein Siegel für interkulturelle Bildung sowie ein Beratungscoach entwickelt.

Ein Schüleraustausch stärkt die interkulturelle Kompetenz und hilft, andere Kulturen besser kennenzulernen und zu verstehen. Jeder Schülerin und jedem Schüler einen Austausch zu ermöglichen, ist die Vision des Arbeitskreises gemeinnütziger Jugendaustausch (AJA) und seiner Mitglieder. Laut der von Robert Bosch Stiftung und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Zugangsstudie haben drei Viertel aller Jugendlichen zwischen 14 und 27 Jahren allerdings noch nie an einem Austausch teilgenommen. Eine Möglichkeit, den Zugang zum Schüleraustausch zu vereinfachen, ist die starke Trennung zwischen schulischer und außerschulischer Bildungsarbeit aufzubrechen und besser zu vernetzen.

Hier setzt das Projekt „Schule: Global“ an und fördert die engere Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Trägern im Bereich der interkulturellen Bildung.

Nach einer ersten Projektphase der Ideenentwicklung startet nun die Umsetzungsphase bis Ende 2021: Schülerinnen und Schüler sollen einen möglichst einfachen Zugang zu Angeboten des interkulturellen Lernens erhalten. Zusätzlich wird das Engagement von Schulen, die in diesem Bereich aktiv sind, sichtbar gemacht.

Im Projekt wird dies über drei zusammenhängende Angebote realisiert:

  • Es wird ein Siegel entwickelt, mit dem Schulen für besondere Leistungen im Bereich interkulturelle Bildung für Jugend- und Schüleraustausch ausgezeichnet werden. Mit diesem neuen Ansatz, vorbildliche Austauschprogramme an Schulen auszuzeichnen, schafft das Siegel einen Anreiz, besetzt Austausch positiv, macht diesen an Schulen für Eltern sichtbar und bietet im Austausch-Prozess Unterstützung an.
  • Wenn Schulen sich im Bereich individueller, langfristiger Schüleraustausch mit außerschulischen Trägern stärken wollen, um beispielsweise das Siegel zu erlangen, können sie vom „Schule: Global - Coach“ unterstützt werden. Der Beratungscoach agiert als Mittler zwischen Schulbehörde, Schule und Träger. Er berät und unterstützt die Schulen aktiv bei der Umsetzung interkultureller Bildungsangebote.
  • Zur Bekanntmachung des Siegels und der Angebote des Coaches wird als dritter Baustein des Projektes eine Website umgesetzt. Die Website informiert über die interkulturellen Bildungsangebote der AJA-Mitgliedsorganisationen und lädt zur Kontaktaufnahme ein.

Im Rahmen des Projektes, das bis Ende 2021 läuft, werden alle drei Angebote konzeptionell ausgearbeitet, umgesetzt, eingeführt und bekannt gemacht. Es werden langfristige Strukturen geschaffen, die es auch ermöglichen das Projekt nach Abschluss der Förderung weiterzuführen.

Dr. Uta Wildfeuer, Geschäftsführerin des AJA sagt dazu: „Das Projektvorhaben verfolgt bewusst drei Lösungsansätze, um gleichzeitig mehrere Bedürfnisse und Hürden zu lösen und Synergieeffekte durch die Verknüpfung der drei Bausteine zu nutzen.“

Im Projekt sind neben dem AJA als Dachverband in der Koordinierung auch seine Mitgliedsorganisationen in der Umsetzung der Bausteine beteiligt. Das Projekt „Schule: Global“ ist ein Projekt des AJA Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch. Die Robert Bosch Stiftung hat die Durchführung des Projekts ermöglicht.

Folgende Organisationen sind im AJA zusammengeschlossen:

  • AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
  • Aubiko e.V. (Verein für Austausch, Bildung und Kommunikation)
  • Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU)
  • Experiment e.V.
  • Open Door International e.V.
  • Partnership International e.V.
  • Rotary Jugenddienst Deutschland e.V.
  • Deutsches Rotes Kreuz in Hessen Volunta gGmbH

Wenn Sie sich als Lehrkraft, als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin einer Behörde auf Landes- oder Bundeseben oder als Träger sich für das Projekt interessieren, wenden Sie sich bitte für weitere Informationen an den AJA:

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