Stiftung DRJA – Deutsch-Russischer Jugendaustausch

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Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch fördert und koordiniert Jugendaustausch zwischen Deutschland und Russland: schulisch, außerschulisch und im Rahmen der beruflichen Bildung.

Auftrag

Die Stiftung DRJA hat den Auftrag, den deutsch-russischen Schüler- und Jugendaustausch zu fördern und ihm neue Impulse zu verleihen. Dadurch sollen die traditionell freundschaftlichen Verbindungen zwischen den Völkern beider Staaten weiterentwickelt werden und der Bedeutung der jungen Generation für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen Rechnung getragen werden.

Sie ist seit 2006 bundesweit die zentrale Koordinierungsstelle für den Jugend- und Schüleraustausch mit Russland. So hat die Stiftung seit ihrer Gründung etwa 5.800 Begegnungen von Schülern, Jugendlichen, Lehrern und Fachkräften mit ca. 165.000 Teilnehmenden gefördert.

Förderung und Unterstützung

Die zentrale Aufgabe der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung von Jugend- und Schülerbegegnungen, Begegnungen im Rahmen der beruflichen Bildung sowie von Austauschprogrammen für Fach- und Lehrkräfte. Darüber hinaus fördert sie Projekte zur Vertiefung der Sprachkenntnisse und ist beim Auf- und Ausbau von Partnerschaften sowie bei der Intensivierung von Kontakten zwischen Austauschorganisationen behilflich.

Seit der Gründung der Stiftung 2006 bringt sie pro Jahr ca. 17.000 Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und Lehr- und Fachkräfte aus Deutschland und Russland in Berührung mit dem jeweils anderen Land, seinen Menschen, seiner Sprache und seiner Kultur.

Förderregion

  • Deutschland – Russische Föderation

Gefördert werden

  • internationaler schulischer Austausch
  • internationaler Jugendaustausch (außerschulisch)
  • Kooperationen schulisch-außerschulisch
  • Maßnahmen der beruflichen Bildung
  • Russland-Aktionstage und Spracholympiaden

Zielgruppen

  • Schulen
  • Träger/Organisationen der außerschulischen Jugendarbeit

Unterstützung durch

  • Beratung für Antragsteller
  • direkte finanzielle Förderung von Austauschmaßnahmen (für Schulen, Träger, …)
  • Qualifizierung von Akteuren im internationalen Austausch
  • Öffentlichkeitsarbeit zum internationalen Schüler- und Jugendaustausch
  • Politische Kommunikation zu Themen des Schüler- und Jugendaustauschs
  • Publikationen und Materialien

Hintergrund und Partner

Die Gründung der Stiftung erfolgte 2006 in Umsetzung des Regierungsabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation über jugendpolitische Zusammenarbeit vom Dezember 2004. Gesellschafter der Stiftung sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Robert Bosch Stiftung und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.

Die Stiftung DRJA richtet sich bei ihrer Arbeit nach den Beschlüssen der Gesellschafterversammlung. Außerdem orientiert sie sich an den Empfehlungen des von der Bundesregierung eingesetzten nationalen Kuratoriums und des Deutsch-Russischen Rates für jugendpolitische Zusammenarbeit.

Partner der Stiftung in der Russischen Föderation ist das Russische Nationale Koordinierungsbüro für den Jugendaustausch mit der Bundesrepublik Deutschland im „Internationalen Jugendzentrum Moskau“.

Die Stiftung DRJA wird finanziert aus Mitteln

Kontakt
  • Art der Veranstaltung
    Info- und Vernetzungstage
    Info auf dem Vernetzungstag

    Informations- und Vernetzungstag Hamburg

    -
    Auf dem Info- und Vernetzungstag zum internationalen Jugend- und Schulaustausch und zur europäischen und internationalen Jugendarbeit stellen die Fach- und Förderstellen für internationalen Jugend- und Schüleraustausch neue und bereits erprobte Wege nach Frankreich, Israel, Polen, Russland, Tschechien und die Welt vor.
  • Art der Veranstaltung
    Fortbildungen
    Sprachanimation

    Aufbauworkshop zur Sprachanimation bei internationalen Begegnungen

    -
    Von der Anreise bis zur Abschiedsträne – Sprachanimation kann mehr als nur Kennenlernspiele. Der trilaterale Aufbauworkshop bietet einen vertiefenden Einblick in die Methoden der Sprachanimation, die sich innerhalb des gesamten Verlaufs einer Jugend- oder Schülerbegegnung einbinden lassen.
  • Sprachanimation

    Sprachanimation

    Sprachanimation vereint Elemente aus der Spiele-, Erlebnis- und Theaterpädagogik sowie dem Tandemlernen, wo der Fokus auf dem Erleben und Anwenden der Sprache liegt.
  • Interview
    Antragsstapel

    „So ein Antrag kann etwas sehr Erfreuliches sein“

    Nachgefragt bei
    Pamela Echkina
    Wenn man sich ein gutes Bild von der Projektgestaltung machen kann – also praktisch das geplante Miteinander der Jugendlichen beider Länder lebhaft vor Augen hat – kann so ein Antrag etwas sehr Erfreuliches sein.