Fördermöglichkeiten des Landes Baden-Württemberg

Unterstützung von Schul- bzw. Schüler*innenaustausch sowie internationaler Jugendarbeit aus Landesmitteln
Land Baden-Württemberg

Förderung des internationalen Schüler*innenaustausches (individuell)
Förderung der internationalen Jugendarbeit
Förderung der Kooperation Schule-Jugendarbeit


Förderung des internationalen Schulaustausches

Rechtliche Voraussetzungen / Politische Erklärungen

Auf den Webseiten der Landesregierung heißt es:

Das Land Baden-Württemberg unterstützt und fördert den internationalen Austausch baden-württembergischer Kinder und Jugendlicher mit nahezu allen Ländern weltweit. Die Förderung von internationalen Jugendbegegnungen und Schüleraustauschen ist deshalb ein wichtiges Anliegen. Grenzüberschreitende Lernerfahrungen sind für alle Jugendlichen immer wichtiger, um Zukunftschancen zu haben. Faire Chancen sind nur auf Basis von Bildungsgerechtigkeit und der Möglichkeit zur Teilhabe realisierbar. Dabei helfen viele landesweit tätige Partner und regionale Behörden.

Oberste Landesschulbehörde
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Thouretstraße 6, 70173 Stuttgart
Telefon: 0711 279-0, 0711 279-2810

Vertretungsberechtigte: MDin Gerda Windey

Förderung

Internationale Schülerbegegnungen mit Staaten Mittel- und Osteuropas

Internationale Schüleraustausche baden-württembergischer Schülerinnen und Schüler mit jungen Menschen aus den Staaten Mittel- und Osteuropas (u.a. Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Nachfolgestaaten der UdSSR) können aus Mitteln des Landesjugendplans gefördert werden.

Näheres regeln die Richtlinien zum Landesjugendplan der Regierungspräsidien Baden-Württemberg.

Auszug aus den Richtlinien

 

17. Internationale Schülerbegegnungen mit Staaten Mittel- und Osteuropas

17.1 Schulen können für internationale Schülerbegegnungen mit Staaten Mittel- und Osteuropas, die die persönliche Begegnung junger Menschen ermöglichen, insbesondere helfen, das kulturelle und gesellschaftliche Leben in den genannten Ländern kennenzulernen, Zuschüsse gewährt werden.

17.2 Zuwendungsvoraussetzungen:

  1. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen mindestens Klassenstufe 8 angehören.
  2. Das Projekt soll mindestens 5 und nicht länger als 10 Tage dauern.
  3. Es wird eine gründliche Vor- und Nachbereitung erwartet, die auch die Beschäftigung mit aktuellen und grundsätzlichen Fragen der Entwicklung in Mitteleuropa umfasst. Die begleitenden Lehrkräfte sollen vor einer Begegnungsfahrt an einer geeigneten Lehrerfortbildungsmaßnahme teilgenommen haben. Das Projekt soll auf Gegenseitigkeit angelegt sein, wie z.B. im Rahmen einer Schulpartnerschaft.
  4. Eine Gruppe soll nicht weniger als 8 und nicht mehr als 60 Personen umfassen. Auf durchschnittlich je 15 Personen soll eine Jugendleiterin bzw. ein Jugendleiter, eine Lehrkraft oder eine sonstige Betreuungsperson teilnehmen. Bei gemischten Gruppen sollen männliche und weibliche Betreuungspersonen die Gruppe begleiten, auch wenn dadurch die Teilnehmer-Betreuer-Relation unterschritten wird; diese kann auch in begründeten Einzelfällen, wie z.B. bei behinderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, unterschritten werden.

17.3 Der Zuschuss wird im Wege der Projektförderung gewährt, bei Maßnahmen in Baden-Württemberg als Zuschuss zu den Aufenthaltskosten (Festbetragsfinanzierung), bei Maßnahmen bei der Partnerorganisation als Zuschuss zu den Fahrkosten (Anteilsfinanzierung).

  1. Bei Maßnahmen in Baden-Württemberg beträgt der Zuschuss bis 7,70 EURO je Tag und Person der Gästegruppe; An- und Abreise werden zusätzlich als ein weiterer Tag gefördert.
    Sollte die Unterbringung aller, auch der baden-württembergischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, an einem dritten Ort in Baden-Württemberg stattfinden, kann der Zuschuss auch für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der gastgebenden Gruppe gewährt werden. Für den Fall der Unterbringung außerhalb Baden-Württembergs kann der Zuschuss nur gewährt werden, wenn die Bewilligungsbehörde vorher zugestimmt hat.
  2. Bei Maßnahmen bei der Partnerorganisation beträgt der Zuschuss bis zu 60 v.H. der anerkannten Fahrkosten (günstigstes Angebot bei Busfahrten oder Gruppenfahrschein 2.Klasse bei Bahnfahrten, wobei jeweils sämtliche Ermäßigungen zu berücksichtigen sind); dabei wird jeweils die kürzeste Entfernung zwischen den zentralen Ausgangsorten (regelmäßig die Kreisstadt) zugrunde gelegt, wobei aus Gründen der Programmgestaltung bis zu 100 km (einfache Entfernung) zusätzlich anerkannt werden können.

17.4 Der Zuschuss kann auch für Betreuungspersonen gewährt werden, soweit diese nicht Anspruch auf Kostenerstattung nach dem baden-württembergischen Reisekostenrecht haben.

17.5 Die Anträge sollen in Abweichung von Nr. 6.4, bis 1. Dezember des Vorjahres vorliegen.

Auf der Webseite des Regierungspräsidiums Stuttgart heißt es:

Der nach dem Landesjugendplan (mit den MOE- und NUS-Staaten) und durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW, mit Polen) geförderte Schüleraustausch wird dezentral in den Kostenstellen der einzelnen Regierungspräsidien abgerechnet.

Kontakte

 

Regierungspräsidium Stuttgart
Christina Eidher-Scorza, Telefon: 0711 904-17134

Regierungspräsidium Karlsruhe
Karina Werli (Polen), Telefon: 0721 926-4484
Regina Dietz (sonstige MOE-Staaten), Telefon: 0721 926-4507

Regierungspräsidium Freiburg
Sandra Feisst, Telefon: 0761 208-6100

Regierungspräsidium Tübingen
Waltraud Dattler, Telefon: 07071 757-2169

Deutsch-französischer Schülergruppenaustausch

Auf den Webseiten der Landesregierung heißt es:

Der deutsch-französische Schülergruppenaustausch spielt nach wie vor in den Beziehungen zwischen den beiden Staaten eine entscheidende Rolle. Vor allen anderen Begegnungs- und Kooperationsbereichen erreicht er nicht nur den größten Umfang, sondern auch die weitesten Bevölkerungsschichten. Mehrere tausend Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg nehmen pro Jahr an einem Klassenaustausch teil. Im Gegenzug kommen junge Franzosen nach Baden-Württemberg.

Internationale Begegnungen zwischen baden-württembergischen und französischen Schülergruppen werden aus Mitteln des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) gefördert. Während das DFJW Zuschüsse für einen großen Teil der Schülerinnen und Schüler leistet, trägt das Land die Reisekosten der Begleitlehrkräfte. Anträge nehmen die Regierungspräsidien entgegen.

Kontakte

 

Regierungspräsidium Stuttgart
Gaby Strittmatter-Seitz, Telefon: 0711 904-17132

Regierungspräsidium Karlsruhe
Birgit Hornung, Telefon: 0721 926-4614

Regierungspräsidium Freiburg
Heike Pauchet, Telefon: 0761 208-6091

Regierungspräsidium Tübingen
Michaela Schaible, Telefon: 07071 757-2167

Austausch mit weiteren Ländern 

Als Vorortstelle fördert das Regierungspräsidium Stuttgart die Schülergruppenaustausche mit weiteren Ländern, wobei in der Regel nur eine Reisekostenerstattung für die baden-württembergischen Begleitlehrkräfte erfolgt.

Kontakt

 

Regierungspräsidium Stuttgart
Ingeborg Korthals, Telefon: 0711-904-17136

Förderprogramme für Berufliche Schulen

Internationale Schulpartnerschaften beruflicher Schulen

Auf den Webseiten der Regierungspräsidien heißt es:

  • Förderung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Beruflichen Bildung
  • Förderung der Berufsbildung der Entwicklungszusammenarbeit

Zielsetzung: Stärkung der Vernetzung und von Kooperationen mit schulischen und außerschulischen Partnern

Beim Austausch und der Zusammenarbeit über eine nicht festgelegte Dauer werden ca. 10 % der Gesamtkosten bezuschusst. Es erfolgt nur eine Förderung der im Ausland stattfindenden Maßnahmen. Besuche ausländischer Schülergruppen in Baden-Württemberg können nicht gefördert werden. Zuständig für Information ist der Europabeauftragte der Regierungspräsidien Abt. 7 Schule und Bildung im Kultusministerium. (vgl. Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg)

Sonderprogramm zur deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Berufsbildung

Über die Dauer von mindestens einer Woche werden langjährige Schulpartnerschaften, die an gemeinsamen Projekten arbeiten, in Höhe von bis max. 5000 Euro pro Jahr und Klasse bezuschusst. Zuständig für Information ist der Europabeauftragte der Regierungspräsidien Abt. 7 Schule und Bildung im Kultusministerium. (vgl. Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg)

Internationale Projekt-Partnerschaften (Enquete)

1. Mobilitäten: Gefördert werden Mobilitätsmaßnahmen von Schülerinnen und Schülern beruflicher Vollzeitschulen im internationalen Kontext (schulisch oder betrieblich) zur Erarbeitung eines nachhaltigen gemeinsamen Projekts (z. B. Herstellung eines Produkts, Entwicklung einer Unterrichtseinheit u.a.), die mindestens eine Woche dauern.

2. Entwicklungszusammenarbeit: Gefördert werden Projektpartnerschaften von beruflichen Schulen, der Aufbau und die Modernisierung von Bildungsgängen in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie die Erarbeitung eines nachhaltigen gemeinsamen Projekts (z. B. Erstellung von Lernmaterial, Durchführung von Lehrerfortbildungen ...). Die Mindestdauer der Maßnahmen ist zwei Wochen.

3. Donauraum: Gefördert werden Projektpartnerschaften von beruflichen Schulen zur Unterstützung und Stärkung der Praxisorientierung beruflicher Schulen in Ländern des Donauraums (Schwerpunkt Südosteuropa) sowie die Erarbeitung eines nachhaltigen gemeinsamen Projekts (z. B. Erstellung von Lernmaterial, Durchführung von Lehrerfortbildungen ...). Die Mindestdauer der Maßnahmen ist eine Woche.

Formulare und weitere Informationen

Kontakt

 

Ansprechpartner, Antrags- und Bewilligungsbehörde
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Abt. Berufliche Schulen
Thouretstraße 6, 70173 Stuttgart
Ansprechpartner: Matthias Kurrle

Weitere Informationen und Kontakte

Belange des internationalen Schüleraustausches nimmt die Vorortstelle beim Regierungspräsidium Stuttgart wahr. Als Vorortstelle fördert es die Schülergruppenaustausche mit weiteren Ländern, wobei in der Regel nur eine Reisekostenerstattung für die baden-württembergischen Begleitlehrkräfte erfolgt. (vgl. Übersicht Ansprechpartner)

Kontakte

 

Ansprechpartner, Antrags- und Bewilligungsbehörde

Regierungspräsidium Stuttgart
Thomas Heckert, Telefon: 0711 904-17517
Ingeborg Korthals, Telefon: 0711 904-17136

Drittortbegegnungen

Drittortbegegnungen mit Frankreich für deutsch-französische Schüler- oder Jugendgruppenbegegnungen ohne Unterbringung in deutschen oder französischen Gastfamilien bietet die Jugendherberge Breisach günstige Voraussetzungen. Sie befindet sich direkt am Rhein an der Grenze zu Frankreich und wurde speziell für die Durchführung von deutsch-französischen Drittortbegegnungen konzipiert. Sie bietet großzügige Arbeitsräume und Material für zweisprachige Projektarbeit. Die besondere geografische Lage lädt zudem zu vielen interessanten Exkursionen ein.

Zur pädagogischen Unterstützung von Begegnungsprojekten stehen eine französische und eine deutsche Koordinatorin bereit, die von den jeweiligen Schulbehörden an die Schülerbegegnungsstätte abgeordnet wurden.

Da die Jugendherberge sehr gefragt ist, empfiehlt es sich, so früh wie möglich eine Reservierung vorzunehmen, die bis sechs Monate vor Reiseantritt storniert werden kann.

Kontakte

 

Anfragen zur Reservierung

Jugendherberge Breisach
Rheinuferstraße 12, D-79206 Breisach
Telefon: 07667-7665
Fax: 07667-1847
E-Mail: info@jugendherberge.de

Büro der pädagogischen Koordinatoren

Deutsch-Französische Schülerbegegnungsstätte
Angela Eckel-Vallier (D); Josiane Dahlen (F)
Jahnstr. 1, 79206 Breisach
Telefon: (07667) 90 62 88, Fax: (07667) 83 39 95,
E-Mail: drittort@dfsbegegnung.org  

Jugendstiftung Baden-Württemberg „Jugendbildung International“

Der Fachbereich Jugendbildung International der Jugendstiftung Baden-Württemberg bietet auf seiner Homepage www.sprung-ins-ausland.de eine übersichtliche Plattform für internationale Jugendmobilität und Auslandsaufenthalte aller Art. Auch der Förderkompass stellt eine übersichtliche Orientierung dar. Ergänzend stehen Ansprechpartnerinnen für individuelle Anfragen zur Verfügung.

Kontakte

 

Ansprechpartner*innen

Jugendstiftung Baden-Württemberg
(im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport)
Schloßstr. 23, 74372 Sersheim
Telefon (07042) 83 17-0 / Fax: (07042) 83 17-40

Allgemeine Anfragen: Telefon: (07042) 8317-46
E-Mail: info@sprung-ins-ausland.de

Julia Wachter, Telefon: (07042) 8317-36
Iris Fritz, Telefon: 07042 8317-22

 

Gesamtübersicht Ansprechpartner*innen Schüleraustausch Baden-Württemberg


Förderung des internationalen (individuellen) Schüler*innenaustausches

Es konnten keine Fördermöglichkeiten für den individuellen Schüler*innen-Austausch durch das Land Baden-Württemberg ermittelt werden.

Informationen und Kontakte

Austausche zwischen Deutschland und Frankreich

In einer Übersicht Ansprechpartner heißt es:

Eine große Bedeutung hat der Einzelschüleraustausch mit Frankreich, wobei die Programme teilweise durch das DFJW unterstützt werden. Er wird für Baden-Württemberg über die Deutsch-Französische Schüler- und Jugendbegegnungsstätte Breisach als Vorortstelle des Kultusministeriums abgewickelt. Die Vorortstelle hilft bei der Vermittlung von französischen Austauschpartnern und unterstützt die Lehrkräfte, Familien und Jugendlichen während des Austauschs.

Einzelne Programme werden auf der Seite des Kultusministeriums vorgestellt.

Kontakte

 

Deutsch-Französische Schülerbegegnungsstätte
Jahnstr. 1, 79206 Breisach
Telefon: (07667) 90 62 88, Fax: (07667) 83 39 95,
E-Mail: austausch@dfsbegegnung.org

www.msg-breisach.de

Ansprechpartnerin für das Voltaire-Programm

Regierungspräsidium Stuttgart
Christana Stengel, Telefon: 0711-904-17731

www.km-bw.de/Schule/Voltaire-Programm

 

Einzelschüleraustausch „Schüleraustausch Baden-Württemberg

AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. organisiert im Auftrag des Kultusministeriums das auf Gegenseitigkeit angelegte Programm "Schüleraustausch Baden-Württemberg". Informationen zu den Partnerländern, Preisen sowie die Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.schueleraustausch-bw.de

Kontakte

 

AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
Regionalbüro Süd
- Schüleraustausch Baden-Württemberg -
Stöckachstr. 16a, 70190 Stuttgart
Telefon: (0711) 806 07 69-18, Fax: (0711) 806 07 69-19

www.schueleraustausch-bw.de

 


Förderung der internationalen Jugendarbeit

Rechtliche Voraussetzungen / Politische Erklärungen

Auf der Webseite der Landesregierung heißt es:

Das Land Baden-Württemberg unterstützt und fördert den internationalen Austausch baden-württembergischer Schülerinnen und Schüler und Jugendlicher mit nahezu allen Ländern weltweit. (…) Zusammengearbeitet wird insbesondere mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk, der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, Tandem (Tschechien) und ConAct (Israel).

Oberste Landesjugendbehörde:
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Thouretstraße 6, 70173 Stuttgart
Postfach 10 34 42, 70029 Stuttgart
MR Dr. Rabe, RD'in Knoop
E-Mail: poststelle@km.kv.bwl.de

Förderung

Die Förderung erfolgt auf der Grundlage des Jugendbildungsgesetzes:

Maßnahmen Internationaler Jugendarbeit können auf Grundlage von §8 des Gesetzes zur Förderung der außerschulischen Jugendbildung (Jugendbildungsgesetz) und der Richtlinien des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport zum Landesjugendplan (B, II, 16.) gefördert werden.

Auszug aus dem Jugendbildungsgesetz

 

Gesetz zur Förderung der außerschulischen Jugendbildung (Fassung vom 8.7.1996, zuletzt geändert am 14.04.2015):

§ 8 - Förderung von Maßnahmen
Das Land gewährt nach Maßgabe des Staatshaushaltsplanes auf Antrag Zuwendungen zu den als notwendig anerkannten Aufwendungen für Seminare, Lehrgänge und sonstige Veranstaltungen. Für die Bezuschussung ist ein qualifiziertes Programm Voraussetzung.
Insbesondere sollen gefördert werden

  1. Veranstaltungen zur politischen, sozialen, sportlichen und kulturellen Bildung;
  2. Veranstaltungen zur Aus- und Fortbildung von Jugendleitern sowie haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern;
  3. die pädagogische Gestaltung von Freizeit- und Erholungsmaßnahmen;
  4. der internationale Jugendaustausch und anerkannte Studienfahrten zur staatsbürgerlichen Bildung.“

Eine weitere Grundlage der Förderung ist der Landesjugendplan des Landes Baden-Württemberg.

Rechtsgrundlage, § 10 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes für Baden-Württemberg (LKJHG) in der Fassung vom 14. April 2005 (GBl. S. 377), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2015 (GBl. S. 1234, 1243) geändert worden ist, lautet wie folgt: § 10 Landesjugendplan: Die Landesregierung berichtet mit der Vorlage des Landesjugendplans, welche Aufgaben der Jugendhilfe sie als vordringlich betrachtet.

Auszug aus dem Landesjugendplan:

„Die Bemühungen des Landes um partnerschaftliche Beziehungen schlagen sich auch im Jugendaustausch nieder. Den Kontakten zu den europäischen Partnerregionen des Landes kommt dabei im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der „Vier Motoren für Europa“ besondere Bedeutung zu. Hier ist insbesondere auf die Jugendworkcamp-Maßnahmen hinzuweisen, die 2016 erstmals als eines von zehn europäischen Projekten in die „UNESCO World Heritage Volunteer Campaign“ aufgenommen wurden. Jährlich nehmen an dieser Begegnung 15-20 junge Erwachsene aus den vier Partnerregionen Baden-Württemberg, Katalonien, Lombardei und Rhône-Alpes teil. Die „Projektförderung Jugendbereich“ der „Arbeitsgruppe Jugend“ der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz (ORK) wurde auch im Berichtszeitraum mitfinanziert. Die Mittel stehen der Förderung grenzüberschreitender Jugendprojekte zur Verfügung.“

Landesjugendplan (Finanzaufstellung, Auszug)

 

Der Landesjugendplan (Finanzaufstellung) ist zu finden als Teil des Staatshaushaltsplans Baden-Württemberg, Einzelplan 04 Ministerium für Kultus, Jugend und Sport - 0465 Jugend und kulturelle Angelegenheiten: http://www.statistik-bw.de/shp/2018-19/

Veranschlagt sind Zuschüsse für:
6. Internationale Jugendbegegnungen
a) Landesmittel
b) Mittel des DPJW (vgl. Tit. 231 72)
c) Aufbau von Jugendbegegnungen mit Sant’Anna di Stazzema (z.B. Jugendworkcamps)
7. a) Studienfahrten zu Gedenkstätten nationalsozialistischen Unrechts
b) Anteil des Landes Baden-Württemberg für die Mitfinanzierung der Kosten des pädagogischen Personals der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oswiecim/Auschwitz durch alle Länder (nach Königssteiner Schlüssel)

 

Nach Maßgabe folgender Kriterien wird gefördert:

Internationale Jugendbegegnungen

  1. Zur Förderung der internationalen Jugendbegegnung können Trägern der außerschulischen Jugendbildung Zuschüsse gewährt werden, sofern keine Förderung nach dem Zentralstellen- oder Direktverfahren des Kinder- und Jugendplans des Bundes erfolgt.
  2. Der Zuschuss wird aus Bundes- und Landesmitteln nach Maßgabe der Richtlinien des Kinder- und Jugendplans des Bundes als Festbetrag gewährt.
  3. Aus Landesmitteln können Maßnahmen, auch anderer Antragsteller gefördert werden, sofern am Zustandekommen der internationalen Jugendbegegnung ein besonderes Landesinteresse besteht. (Richtlinien des Kultusministeriums zur Förderung der außerschulischen Jugendbildung. Verwaltungsvorschrift vom 30. Juli 2002; K.u.U. S. 267)

Antragswege / Verwaltungsstellen

Die Website Sprung ins Ausland informiert:

Anträge auf Fördergelder durch den LJP können nur Jugendorganisationen stellen, die keinem bundeszentralen Träger angeschlossen sind und die ausschließlich örtlich oder regional aktiv sind (SJR, KJR, Jugendhäuser u.a.). Die Anträge werden bei den zuständigen Regierungspräsidien eingereicht (sog. Landesstellen), bei denen man auch genauere Auskünfte über die Förderbedingungen erhalten kann. Ausnahme: LJP-Mittel für alle Antragssteller - also auch mit Dachverband (Zentralstellenverfahren) - gibt es für Projekte mit Partnerregionen Baden-Württembergs.

Kontakte

 

Ansprechpartner*innen bei den Regierungspräsidien für die Bewilligung von Fördermitteln für Jugendaustausche:
Regierungspräsidium Freiburg
Susanne Radetzky, Telefon: (0761) 208-46 02

Regierungspräsidium Karlsruhe
Claudia Hauser, Telefon: (0721) 926-46 83

Regierungspräsidium Stuttgart
Susanna Birke-Karakasidis, Telefon: (0711) 904-123 05

Regierungspräsidium Tübingen
Hilde Brosch, Telefon: (07071) 757-32 88

 

Weitere Informationen und Beratung

Die Jugendstiftung Baden-Württemberg / Jugendbildung International informiert und berät Jugendliche, die ins Ausland und dort etwas lernen oder sich engagieren wollen - im sozialen oder kulturellen Bereich oder im Umweltschutz. Jugendbildung International informiert Multiplikatoren/-innen der internationalen Jugendarbeit über Neuigkeiten und Fördermöglichkeiten. (vgl. Kultusministerium)

Eine übersichtliche Orientierung und Informationen bietet auch der Föderkompass.

Kontakte

 

Ansprechpartner*innen bei der Jugendstiftung Baden-Württemberg

Jugendstiftung Baden-Württemberg
im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport
Schloßstr. 23, 74372 Sersheim
Telefon allg.: 0 70 42 / 83 17 – 0
Fax: 0 70 42 / 83 17 – 40
E-Mail: info@sprung-ins-ausland.de

Jugendbildung International
Telefon: 07042 8317-46
Julia Wachter, Telefon: 07042 8317-36
Iris Fritz, Telefon: 07042 8317-22

Internet: www.sprung-ins-ausland.de

 


Förderung der Kooperation von Schule und Jugendarbeit

Rechtliche Voraussetzungen / Politische Erklärungen

Auf den Webseiten der Landesregierung heißt es:

Die Kooperation der Schulen mit Trägern der außerschulischen Jugendbildung und Organisationen der Jugendarbeit ist in den Bildungsplänen verankert und ein wichtiger Aspekt der Schulentwicklung. Die Gesellschaft muss innerhalb der Schule abgebildet werden, um die reale Lebenswelt auf die Kinder und Jugendlichen übertragen zu können. Die Bildungspläne setzen dabei auf die Zusammenarbeit der Schulen mit Vereinen, Verbänden und Organisationen.

Dort findet sich auch eine Übersicht aller aktuellen Programme.

Förderung

Kooperationsprojekte zwischen Jugendarbeit und Schule

Der Landesjugendplan Baden-Württemberg sieht eine Förderung von Kooperationsprojekten zwischen Jugendarbeit und Schule vor. Näheres regelt die Kommentierte Richtlinien des Kultusministeriums zur Förderung der außerschulischen Jugendbildung.

Der Zuschuss wird in der Regel als Festbetrag gewährt (z.Z. 80% der anerkannten Gesamtkosten). Die Anträge müssen sich auf das kommende Schuljahr beziehen und sind bis zum 15. Oktober eines jeden Jahres einzureichen.

Auszug aus den Kommentierten Richtlinien

 

In den Kommentierten Richtlinien des Kultusministeriums zur Förderung der außerschulischen Jugendbildung - Verwaltungsvorschrift vom 30. Juli 2002 (K.u.U. S. 267) heißt es in Abschnitt 14:

14.10 Kooperation Jugendarbeit - Schule

  1. Trägern der außerschulischen Jugendbildung und sonstigen gemeinnützigen Trägern der Jugendarbeit sowie Schulen in Kooperation mit diesen Trägern können Zuschüsse zur Durchführung von gemeinsamen Kooperationsprojekten gewährt werden.
  2. Bezuschusst werden Projekte, bei denen beide Partner gleichberechtigt einegemeinsame Maßnahme mit Jugendlichen durchführen. Die Projekte sollen u. a. der Persönlichkeitsentwicklung des einzelnen Jugendlichen dienen.
  3. Der Zuschuss wird als Festbetrag gewährt. Die Höhe richtet sich nach der Bedeutung des Vorhabens.
  4. Bezuschusst werden Projekte, die in der Regel innerhalb eines Schuljahres abgeschlossen werden.“ (…)

Erläuterungen:
14.10 Es sind Maßnahmen förderfähig, bei denen Organisationen der außerschulischen Jugendarbeit mit der Schule kooperieren.
Insbesondere folgende Maßnahmen können bezuschusst werden:

  • Projekthafte Aktionen - z.B. Projekttage, geschlechtsspezifische Angebote, Studienfahrten, erlebnispädagogische Angebote, Schullandheime;
  • Aktivitäten in der Schule - z.B. Pausenaktionen, Angebote am Nachmittag, Unterstützung von Schülerzeitungen, Elternarbeit etc.
  • SchülermentorInnen-Programm - Förderung der SchülermentorInnenausbildung;
  • Seminare mit Themen zur Persönlichkeitsbildung und zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen für Jugendliche ab dem 7. Schuljahr - z.B. "Übergang Schule-Beruf", Gewaltprävention, Tage der Orientierung, Seminare mit arbeitslosen Jugendlichen. Grundsätzlich sind alle oben genannten Themen förderfähig. Aufgrund des Fördervolumens kann es allerdings thematische Einschränkungen geben.

Förderrahmen

  • Materialkosten ausgenommen Investitionen;
  • Fahrtkosten;
  • Seminarkosten;
  • Honorare für MitarbeiterInnen der Jugendarbeit;
  • Abhängig von der Antragslage kann eine Höchstfördersumme festgelegt werden (z.Z. 2.600,00 €);
  • Abhängig von der Antragslage kann ein Höchstanteil der Personalkosten am gesamten Antragsvolumen einer Maßnahme festgelegt werden. Personalkosten für festangestellte MitarbeiterInnen eines Trägers können nicht gefördert werden.

Der Zuschuss wird in der Regel als Festbetrag gewährt (z.Z. 80% der anerkannten Gesamtkosten). Die Anträge müssen sich auf das kommende Schuljahr beziehen und sind bis zum 15. Oktober eines jeden Jahres einzureichen. Nachanträge für einzelne, erst im laufenden Schuljahr entstandene Projekte können gestellt werden, ohne dass dadurch ein Förderanspruch begründet wird. Sofern durch nicht verbrauchte Fördermittel (Rücklaufmittel) eine nachträgliche Bewilligung möglich wird, erfolgt diese unter Berücksichtigung des Eingangsdatums.

 

Weitere Programme des Landes

Ansprechpartner Kooperation im schulischen Umfeld (AP KOOP)

An den 21 Staatlichen Schulämtern in Baden-Württemberg unterstützt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die Kooperationsarbeit auf regionaler Ebene mit Ansprechpartnern und Ansprechpartnerinnen. Die "Ansprechpartner Kooperation im schulischen Umfeld" an den Staatlichen Schulämtern beraten alle Schularten und vernetzen Schulen untereinander und mit außerschulischen Vereinen, Verbänden und Organisationen.

Koordiniert werden die Ansprechpartner vom Jugendreferat des Kultusministeriums. Die Ansprechpartner realisieren und betreuen vielfältige Praxisbeispiele. Die Angebote und Kooperationspartner stammen unter anderem aus den Bereichen: Inklusion, Schule Wirtschaft, Berufsberatung, Berufsorientierung, Jugendarbeit, Gewaltprävention, Digitale Sicherheit, CVJM und kirchliche Angebote, Jugendämter.

Weitere Informationen zu zuständigen Ansprechpartner*innen bei den Staatlichen Schulämtern

Jugendbegleiter-Programm

Im Schuljahr 2016/2017 nehmen 1.925 Schulen am Jugendbegleiter-Programm teil. Seit 2006 verwirklicht das Programm außerunterrichtliche Bildungs- und Betreuungsangebote an öffentlichen Schulen durch ehrenamtliche Kräfte und außerschulische Partner.

In Baden-Württemberg sind Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter mit ihrem Engagement ein wichtiger Bestandteil in der Ganztagsbildung geworden. Die thematische Vielfalt der Bildungs- und Betreuungsangebote an Jugendbegleiter-Schulen ist weit gefächert. Das Spektrum reicht von Hausaufgabenbetreuung über Technik-Angebote bis zu kulturellen und musischen Aktivitäten. Schulen setzen das Förderbudget häufig dafür ein, das Schulprofil gezielt durch spezielle Angebote zu stärken. Insgesamt 95 Prozent der Schulleitungen (Evaluation 2016/2017) bewerten die Grundidee des Jugendbegleiter-Programms als sehr positiv oder positiv. Lediglich sieben der 1.925 Schulen (Schuljahr 2016/2017) geben ein negatives Votum ab. Grundschulen waren im Schuljahr 2016/2017 die am häufigsten vertretene Schulart im Programm, gefolgt von Gymnasien und Verbundschulen. Seit dem Schuljahr 2011/2012 nehmen auch berufliche Schulen am Jugendbegleiter-Programm teil.

Weitere Informationen

Landesprogramm Bildungsregionen

Das Landesinsitut für Schulentwicklung informiert:

Mit dem Landesprogramm Bildungsregionen unterstützt das Land Baden-Württemberg Stadt- und Landkreise bei der Einrichtung und Weiterentwicklung von Bildungsregionen. Seit Programmbeginn 2009 (damals noch unter dem Titel „Impulsprogramm Bildungsregionen“) haben sich bislang insgesamt 28 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg zur Teilnahme am Landesprogramm Bildungsregionen entschieden. Sie verfolgen das gemeinsame Ziel, durch Vernetzung und Kooperation bestmögliche Bildungsund Teilhabechancen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu schaffen und ihre regionale Bildungslandschaft auszubauen, zu vernetzen und bedarfsorientiert weiterzuentwickeln. Um ein aufeinander abgestimmtes und attraktives regionales Bildungsangebot zu entwickeln, schließen sich die vielfältigen Bildungsakteure (Kindertageseinrichtungen, Schulen, Jugendhilfe/-arbeit, Kultureinrichtungen, Weiterbildung, Wirtschaft etc.) im Rahmen einer staatlich-kommunalen Verantwortungsgemeinschaft zu einem aktiven Netzwerk zusammen.“

Die Website Kooperationskompass informiert:

Eine Säule dieser Landesinitiative ist die engere Zusammenarbeit von Schulen und außerschulischen Partnern durch den systematischen Aufbau regionaler Netzwerke. In einem aktiven Netzwerk von Bildungspartnern, den so genannten Bildungsregionen, werden in einem gemeinsamen Vorgehen für die Kinder und Jugendlichen in einer Region Leitziele und zentrale Handlungsfelder im Bereich der Bildung definiert und verfolgt.

Weitere Informationen

Lokale Bildungsnetzwerke

Die Internetseite www.bildungsnetzwerke-bw.de erfasst lokale Bildungsnetzwerke im ganzen Land Baden-Württemberg, stellt sie grafisch dar und bietet diverse Suchfunktionen für Kooperationswillige.

Kooperationsfachstelle Jugendarbeit und Schule beim Landesjugendring

Der Landesjugendring hat die Aufgabe einer landesweiten Kooperationsfachstelle für die Weiterentwicklung im Feld der Kooperationen von Jugendarbeit und Schule und die Beteiligung der Jugendarbeit am Ausbau der Ganztagesbildung übernommen. Aktuelle Herausforderungen im Arbeitsfeld Kooperation, die flexible und situationsgerechte Begleitung und Unterstützung notwendig machen, ergeben sich derzeit besonders aus der „Ungleichzeitigkeit“ der Entwicklung von Kooperationen verschiedener Träger der Jugendarbeit sowie der Herausforderung, Ehrenamtliche zeitlich und inhaltlich in Kooperationen mit Schule zu integrieren.

Kontakte

 

Landesjugendring Baden-Württemberg
Kooperationsfachstelle Jugendarbeit und Schule
Siemensstraße 11
70469 Stuttgart

Ansprechpartner:
Bildungsreferent Thomas Schmidt, Telefon: (0711) 164 47-31

Internet: www.ljrbw.de/bildung.html


Diese Informationen (Stand: Mai 2018) sind Teil der Synopse Fördermöglichkeiten der Bundesländer zur Unterstützung des Internationalen Schul- bzw. Schüleraustauschs und der Internationalen Jugendarbeit, erstellt von Dr. Helle Becker unter Mitarbeit von Chantal Filipiak und Marita Klink im Auftrag von »Austausch macht Schule« und IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Dazu wurden Fördermöglichkeiten für die Bereiche Schulaustausch (Gruppen), (individueller) Schüler*innenaustausch, Jugendarbeit sowie Kooperation Jugendarbeit-Schule im Internet und aufgrund offizieller Dokumentenlage nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, Anfragen an alle Bundesländer gestellt, Rückmeldungen zusammengeführt und systematisch dargestellt.

Alle Informationen haben aufgrund sich stetig verändernder Gesetzesgrundlagen, Zuständigkeiten und politischer Schwerpunktsetzung einen hohen Verfallswert. Insbesondere personelle Zuständigkeiten sind als unsicher zu betrachten. Wir raten daher dazu, Zuständigkeiten vor einer direkten Ansprache abzusichern. Eine Gewährleistung für die Richtigkeit und Aktualität aller Angaben kann nicht übernommen werden. Für ergänzende Hinweise an die Mitarbeiter im Transferbüro sind Auftraggeber und Redakteure sehr dankbar.